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PVU baut die Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Perleberg weiter aus

Laden, wo man wohnt

Sechs Standorte, zwölf Ladepunkte, mitten in der Stadt. PVU macht das Laden von Elektroautos in Perleberg einfacher. Dabei setzt der Versorger auf einen klaren Grundsatz: Die Säulen stehen dort, wo die Menschen leben.

Eine der sechs PVU-Ladesäulen in der Karl-Liebknecht-Straße von Perleberg.
Foto: PVU

Wer in Perleberg Elektroauto fährt, muss nicht lange suchen. An sechs Standorten im Stadtgebiet hat PVU Ladepunkte errichtet – je zwei pro Standort, verteilt über alle relevanten Stadtteile. Vom Sophienparkplatz über die Heinrich-Heine-Straße bis zur Grabenstraße: Die Säulen stehen bewusst nicht an Durchgangsstraßen, sondern in dicht besiedelten Wohngebieten.

„Wir bauen die Ladepunkte gezielt dort, wo es für die Mieterschaft schwierig ist, ein Elektroauto zu laden“, sagt Geschäftsführer Falko Schindler. „Wer sich in Perleberg ein Elektroauto zulegen will, kann sich darauf verlassen, dass die Infrastruktur vorhanden ist.”

Die Nachfrage an den Ladesäulen wächst. Die Preise an den PVU-Ladesäulen können dabei durchaus attraktiv sein, berichtet Falko Schindler. Aktuell verlangt die PVU an ihren Säulen 49 Cent pro Kilowattstunde. Allerdings legen die mehr als 150 Fahrstromanbieter, die an den PVU-Säulen zugelassen sind, ihre Preise jeweils individuell fest. Daher sollten Nutzerinnen und Nutzer genau auf den gewählten Fahrstromanbieter
achten, rät Falko Schindler.

Der Kooperationspartner WEMAG übernimmt in der Regel in seiner charging app den PVU-Preis und erhebt zudem nach vier Stunden keine Standgebühr. Bei einem Verbrauch von 18 kWh eines aktuellen Elektroautos kostet ein Elektroauto somit auf 100 Kilometer rund 9 Euro.

Der Ladepreis an öffentlichen Säulen liegt naturgemäß über dem Strompreis zu Hause, da die Investitionen in die Ladeinfrastruktur sowie die laufenden Betriebs- und Wartungskosten gedeckt werden müssen.

So laden Sie an einer PVU-Säule

Die PVU gibt keine eigenen Ladekarten aus. Das Laden ist grundsätzlich über eine App oder mit der Ladekarte eines beliebigen Fahrstromanbieters möglich, zum Beispiel WEMAG, EnBW, EWE Go, ADAC etc.

Wer noch keinen Fahrstromanbieter nutzt, kann den Ladevorgang auch direkt vor Ort starten: Dazu wird einfach der QR-Code an der Ladesäule mit dem Smartphone gescannt und der Ladevorgang kann ad hoc per Kreditkarte bezahlt werden. Die jeweils aktuellen Konditionen werden transparent während des Bezahlvorgangs angezeigt.

Die sechs Standorte 

■    Dobberziner Straße 112 (KKH)
■    Heinrich-Heine-Straße 44a
■    Karl-Liebknecht-Straße 5 
■    Wittenberger Straße 34 
■    Sophienparkplatz 
■    Grabenstraße 2