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PVU investiert in moderne Wasserversorgung in Wüsten-Buchholz

Neuer Brunnen für sicheres Trinkwasser

PVU investiert in moderne Wasserversorgung in Wüsten-Buchholz

Wasser ist Leben – und eine verlässliche Trinkwasserversorgung zählt zu den wichtigsten Aufgaben der PVU. In Wüsten-Buchholz wird deshalb aktuell ein neuer Tiefbrunnen gebaut. Der bestehende Altbrunnen ist in die Jahre gekommen und wird zurückgebaut. Die Investition stellt sicher, dass die Menschen vor Ort auch künftig mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

Bis zu 90 Kubikmeter Wasser pro Stunde kann der neue Brunnen fördern. Dafür bohren schwere Maschinen bis zu 150 Meter in die Erde. Abteilungsleiter Christoph Dorow und Mitarbeiter Arne Wietz begleiten die Bohrung.

Fotos (2): PVU

Ziel ist eine Fördermenge von bis zu 90 Kubikmetern pro Stunde. Der neue Brunnen reicht rund 150 Meter tief in den Boden. Die Arbeiten laufen in mehreren Bauabschnitten: von der Vorbohrung über die Filterbemessung bis hin zum Ausbau des Brunnens nach dem aktuellen Stand der Technik. Abschließend erfolgen Pumpversuche, Analysen der Wasserqualität, eine Desinfektion, eine Spülung sowie die Druckprüfung.

Erfahrene Partner aus der Region

Für Planung und Genehmigung wurde die HGN Beratungsgesellschaft mbH aus Nordhausen beauftragt. Das Unternehmen bringt über 30 Jahre Erfahrung in Wasserwirtschaft und Umwelttechnik mit. Den eigentlichen Brunnenbau übernimmt die Brunnenbau Berger GmbH aus Kremmen bei Oranienburg – ein Traditionsbetrieb in sechster Generation mit über 1.800 erfolgreich realisierten Brunnenbohrungen.

Der neue Brunnen trägt die Bezeichnung „Brunnen 9/25“. Er wird mit moderner Technik ausgestattet, darunter ein Edelstahl-Wickeldrahtfilter, ein Brunnenabschlussbauwerk mit Schacht (DN2000) sowie sämtlichen nötigen Anschlüssen. Nach erfolgreichem Klarpumpen und Entsandung wird die Keimfreiheit nachgewiesen und der Brunnen in Betrieb genommen.

Regelmäßige Bodenproben zeigen den Zustand der Bodenschichten. Wichtige Indizien für die Förderung sauberen Wassers. Der Bauleiter Herr Kowallek erklärt die Bohrproben, die jeden Meter genommen werden.

Nachhaltig und zukunftssicher

Die PVU stellt mit diesem Projekt die Weichen für eine nachhaltige Wassergewinnung in der Prignitz. Die Maßnahme verbessert nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern schont auch die Umwelt durch effiziente Technik. Mit dem Neubau in Wüsten-Buchholz wird ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Nutzung der Ressource Wasser geleistet – für heutige und kommende Generationen.

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Hier baut die PVU Energienetze GmbH 2026

Investitionen

Hier baut die PVU Energienetze GmbH 2026

Damit Strom, Wasser und Gas auch in Zukunft fließen, baut die PVU Energienetze GmbH stetig an den Leitungsnetzen.

Hier der Überblick über aktuelle und geplante Investitionen und Bauarbeiten. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Grafik: SPREE-PR

  • Strom

    1 Trafo Ravenslandstraße Nord – Sanierung einer bestehenden Anlage

    2 Trafo Hagenstraße – Ausbau Standort Schule für gesundheitliche Berufe sowie neues Baugebiet an der B5 macht die Netzverstärkung notwendig

    3 Trafo Düpow Kirche – Sanierung einer bestehenden Anlage

    4 Trafo Ritterstraße – Ausbau der Pritzwalker Straße und Leistungserhöhung auf dem Parkplatz des Krankenhauses/Landkreis macht eine Netzverstärkung notwendig

    5 MS Ritterstraße – Siehe Trafostation Ritterstraße

    6 MS Leitung Hagenstraße – Mathias-Hasse-Straße – siehe Trafostation Ritterstraße (Nummer 4)

    7 MS Leitung Bahnhof Nord Richtung Ackerstraße – Sanierung einer bestehenden Leitung

    8 NS Ritterstraße – siehe Trafostation Ritterstraße (Nummer 4)

    9 NS Leitung Sophienstraße – Sanierung einer bestehenden Leitung

    10 NS Leitung Hagenstraße – Mathias-Hasse-Straße – siehe Station Hagenstraße

    11 NS Leitung Marien Straße – Sanierung einer bestehenden Leitung

  • Gas

    12 Perleberg: Bäckerstraße – Hausanschlüsse (bis Juni 26)

    13 Bad Wilsnack: Große Straße – Hausanschlüsse (bis Juni 26)

  • Wasser

    14 Brunnen 9 (bis Februar 26)

    15 Perleberg: Reetzer Straße – Versorgungsleitung (ab Mai 26)

    16 Perleberg: Kurmärker Straße – Versorgungsleitung (ab August 26)

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Kommunale Wärmeplanung steht kurz vor dem Abschluss

Perleberg stellt die Weichen

Kommunale Wärmeplanung steht kurz vor dem Abschluss – Bürgerinnen und Bürger waren aktiv beteiligt

Wie kann Perleberg in Zukunft klimafreundlich heizen? Die Antwort liefert die kommunale Wärmeplanung, die nun fast abgeschlossen ist. Der Entwurf wurde öffentlich diskutiert – und zeigt konkrete Perspektiven für die Wärmewende in der Rolandstadt.

Die kommunale Wärmeplanung zeigt, wie die Prignitz ihre Energieversorgung zukunftssicher aufstellen kann – mit einem Fokus auf regionale Wärmenetze, Biogas, Solarthermie und Wärmepumpen.

Grafik: SPREE-PR, mit Adobe Illustrator KI

Seit Januar 2024 sind Städte und Gemeinden verpflichtet, eine kommunale Wärmeplanung (KWP) zu erstellen – ein zentrales Instrument der Energiewende. In Perleberg ist dieser Prozess nun fast abgeschlossen. Vom 19. September bis 18. Oktober 2025 lag der Entwurf öffentlich aus: Im Bauamt und auf der Website der Stadt konnten sich Bürgerinnen und Bürger informieren, einbringen und Fragen stellen.

Zuvor wurde die Planung bereits am 23. September 2025 auf einer Bürgerinformationsveranstaltung sowie im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. Der offizielle Berichtsentwurf ging am 16. Oktober 2025 in die Stadtverordnetenversammlung und steht nun kurz vor der finalen Fassung.

Konkrete Schritte auf dem Weg zur Wärmewende

Die KWP untersucht, wie Perleberg bis zum Jahr 2045 klimaneutral mit Wärme versorgt werden kann. Grundlage war eine umfassende Bestandsanalyse: Derzeit wird in der Stadt zu rund 75 Prozent mit Erdgas geheizt, viele Heizungen sind älter als 30 Jahre. Der CO₂-Ausstoß durch Wärmeversorgung liegt bei rund 30.000 Tonnen jährlich. Zukünftig sollen erneuerbare Energien, Wärmepumpen und intelligente Wärmenetze diese Versorgung sichern. Besonders im Fokus stehen die Kaiserlichen Kasernen und die Heinrich-Heine-Straße – hier werden konkrete Wärmenetzlösungen geprüft. Weitere Gebiete, wie das Kreiskrankenhaus oder Quitzow, könnten folgen.

Was bedeutet das für Haushalte und Unternehmen?

Die KWP ist keine Verpflichtung zum Anschluss an ein Wärmenetz oder zum Heizungstausch – aber sie bietet eine Orientierung, welche Lösungen in welchem Stadtgebiet langfristig sinnvoll und wirtschaftlich sind. Sie schafft damit Planungssicherheit für Eigentümerinnen und Eigentümer, Investoren sowie für die Stadtentwicklung.

Die PVU und die BBH Consulting AG haben den Plan gemeinsam im Auftrag der Stadt entwickelt. Das Ziel: Eine bezahlbare, zuverlässige und klimafreundliche Wärmeversorgung. Mit der KWP liegt nun ein realistischer und umsetzbarer Fahrplan vor – für eine Wärmeversorgung in der Rolandstadt in der Zukunft.

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35 Jahre Energie für die Prignitz

35 Jahre Energie für die Prignitz

Seit 1990 sorgt die PVU für Strom, Wärme, Gas und Wasser – und gestaltet aktiv die Energiezukunft in der Region

Die Prignitz blickt auf 35 Jahre verlässliche Versorgung zurück: Am 21. September 1990 wurde die PVU Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen GmbH gegründet. Ziel war es damals, die Fernwärmeversorgung in Perleberg, Wittenberge und Karstädt zu sichern. Heute steht die PVU für weit mehr – als moderner Energieversorger, Arbeitgeber und Zukunftsgestalter in der Region.

Zum 35. Jubiläum schauen IHK-RegionalCenter-Leiter René Georgius, Landrat Christian Müller, PVU-Geschäftsführer Holger Lossin und Prokurist Falko Schindler, TGZ-Geschäftsführerin Sandra Perabo sowie Bürgermeister Axel Schmidt (v.l.) in eine innovative Zukunft.

Foto: PVU

Was klein begann, entwickelte sich zu einem stabilen Partner für viele Kommunen. Bereits Anfang 1991 beteiligte sich die Niederrheinische Gas- und Wasserwerke GmbH an der PVU, heute hält die Gelsenwasser AG 50 Prozent der Anteile. Die restlichen Anteile liegen bei kommunalen Eigentümern, darunter die Stadt Perleberg, der Landkreis Prignitz sowie Bad Wilsnack und Karstädt.

Versorgung aus einer Hand – gestern und heute

Aus der ehemaligen VEB Wärmeversorgung Perleberg mit mehr als 100 Beschäftigten in den Heizhäusern wuchs ein Unternehmen, das sich heute breit aufstellt: Wasser, Erdgas, Strom und Fernwärme gehören längst zum Leistungsspektrum. Aktuell sorgen 35 Mitarbeitende – darunter drei Auszubildende in kaufmännischen, technischen und IT-Be-rufen für einen reibungslosen Betrieb.

Zum Jubiläum gratulierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Für Geschäftsführer Holger Lossin ist das ein starkes Signal: „Wir sind stolz auf das Erreichte – und zugleich bereit für die nächsten Schritte.“

Blick nach vorn: klimafreundliche Wärme für die Prignitz

Diese nächsten Schritte werden grün: Die kommunale Wärmeplanung für Perleberg setzt auf den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Ziel ist eine bezahlbare, klimafreundliche Versorgung für alle. Die Herausforderungen sind groß – vom Umbau der Wärmenetze bis hin zu gesetzlichen Vorgaben wie dem Klimaschutzgesetz mit dem Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045. Doch die PVU ist vorbereitet. Mit Erfahrung, Know-how und einem eingespielten Team gestaltet das Unternehmen die Energiezukunft – regional, bürgernah, verantwortungsvoll.

Ein starkes Zeichen für die Region – gestern, heute und morgen.

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Das ist (ja wohl) die Höhe!

Der Oderturm in Frankfurt (Oder) – modernes Wahrzeichen der Stadt.
Foto: SPREE-PR/Klaus Arbeit

Rätsel

Das ist (ja wohl) die Höhe!

Die durchschnittliche Höhe im Land Brandenburg beträgt 68 Meter. Die Mark überragt damit die Hauptstadt immerhin um ganze 21 Meter. Zu einem „Bergvolk“ macht sie das natürlich noch lange nicht.

Dennoch kann Brandenburg höchst interessante Rekorde vorweisen. Wir bringen Sie auf die Höhe kleiner Bestmarken im Land Brandenburg!

Beantworten Sie unsere Frage und gewinnen Sie attraktive Geldpreise:

2 x 20 Euro,
2 x 30 Euro
und 3 x 50 Euro.

Was für eine Aussicht! Mit seinen 88,95 Metern ist der Oderturm das höchste Gebäude im Land Brandenburg. Er kündigt bereits aus der Ferne am Himmel als modernes Wahrzeichen die Stadt Frankfurt an der Oder an. Erbaut wurde das 25-stöckige Gebäude von 1968 bis 1976 als Bürogebäude. Nach Umbau und Sanierung wurde der Turm mit einem Einkaufszentrum in den unteren Etagen 1996 wiedereröffnet. Rund 40 Geschäfte, jede Menge Restaurants und Cafés, Büros, Arztpraxen bieten Arbeitsplätze für 1.300 Beschäftigte – und von den oberen Stockwerken einen unvergleichlichen Ausblick über Stadt, Land, Fluss. Einmal im Jahr wird der Oderturm zur Sportstätte – dann findet in dem Gebäude der Oderturmlauf statt. Der nächste Lauf ist voraussichtlich am 30. August 2025.

  • Schicken Sie die Antwort bis zum 7. Juli 2025 an:
    SPREE-PR
    Kennwort: Stufen

    Zehdenicker Str. 21
    10119 Berlin
    oder per Mail an:
    swz@spree-pr.com

    Viel Glück!

    Die Gewinner des Frühlingsrätsels:

    Rund 330 Zuschriften mit dem richtigen Lösungswort „Potsdamer Riesengarde“ haben uns erreicht.

    Gewonnen haben 20 Euro B. Rabenstein aus Schwedt/O., 30 Euro A. Selka aus Heideblick und 50 Euro M. Dresler aus Guben.

    Herzlichen Glückwunsch!

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    Glühwürmchen im Glas


    Illustration: SPREE-PR

    Bastelspaẞ

    Glühwürmchen im Glas

    Meist ab Mitte oder Ende Juni schwärmen wieder die kleinen Glühwürmchen aus und „schalten“ in lauen Sommernächten etwa ab 22 Uhr ihr grünlich-gelbes Licht an, um auf Partnersuche zu gehen. So locken sich Weibchen und flugfähige Männchen gegenseitig an. Ihr liegt nachts vergeblich auf der Lauer für das besondere Naturschauspiel? Wir basteln uns einfach ein Glas voller Glühwürmchen!

    • Das brauchst du:

      • ein Glas, z. B. Gurkenglas (720 ml) mit Schraubverschluss
      • fluoreszierende, also selbstleuchtende Modelliermasse aus dem Bastelladen
      • weißes Garn, Nähnadel
      • Klebstoff/Klebeband
      • Schere/Pinzette
    • Viele kleine Kügelchen aus selbstleuchtender Modelliermasse werden aufgefädelt.
      Foto: SPREE-PR/Friedel

    • So geht’s:

      Aus der selbstleuchtenden Modelliermasse 2 bis 4  mm große Kügelchen formen – später eure “Glühwürmchen”. Ihr braucht etwa 120 Kügelchen – je zehn davon werden auf einen etwa 15 cm langen Faden aufgefädelt und festgedrückt. Diese „Leuchtfäden“ – eure „Glühwürmchen“ – werden nun am Deckelrand mit Klebeband festgeklebt. Die restlichen Kügelchen am Rand und Boden vom Glas mit Klebstoff festkleben, bevor ihr das Glas vorsichtig mit den hängenden „Glühwürmchen” verschließt.

      Bei Nacht gibt das Glas Licht im Zimmer ab, wie bei kleinen Glühwürmchen in der Natur.

    • Im Dunkeln leuchten die „Glühwürmchen“ im Glas.
      Foto: SPREE-PR/Friedel

    • Warum leuchten Glühwürmchen?

      Hinter diesem Phänomen steckt Chemie. Denn der kleine Leuchtkäfer setzt dank einer chemischen Reaktion in seinem Körper Energie frei, die er in Form von Licht
      abstrahlt.
    • 40 %

      der aufgenommenen Energie verwandelt das Glühwürmchen in Licht – das ist ähnlich effizient wie Leuchtdioden (LEDs). Bei Glühbirnen hingegen geht die meiste Energie als Wärme verloren, nur fünf Prozent bleiben für das Leuchten.

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    Die Rohrweber von Pritzerbe

    Rohrweberin Jenny Wagner verknotet jeden Stab per Hand.

    Fotos: SPREE-PR/Petsch

    Die Letzten ihrer Zunft

    Die Rohrweber von Pritzerbe

    Faszination traditionelles Handwerk! Vor der industriellen Revolution bestimmten die Zünfte das Wirtschaftsleben – heute sind viele Handwerksberufe so gut wie ausgestorben. Die STADTWERKE ZEITUNG hat „Die Letzten ihrer Zunft” besucht. Diesmal: die Rohrweberei Pritzerbe (Potsdam-Mittelmark). Das Weben von Schilfrohren zu Rohrmatten ist eine jahrhundertealte Handwerkstradition in Brandenburg. Im Ortsteil Pritzerbe der Stadt Havelsee wird sie noch gepflegt – in Handarbeit.

    Wir sind die letzte Rohrweberei in Deutschland. Wenn wir schließen, stirbt auch dieses traditionelle Handwerk aus“, sagt Wolfgang Wagner. Seit fast 30 Jahren leitet der 64-Jährige nun die Manufaktur, die Schilfmatten herstellt und heute auch Museum und Bildungsstätte zugleich ist. Über eine Projektleitung ABM war der einstige Vollmatrose der DDR-Fischfangflotte 1998 gekommen und ist hier gewissermaßen „gestrandet“. Sein Ziel: Das Wissen für künftige Generationen bewahren.

    Wer die Rohrweberei erreicht, weiß warum sie sich hier 1946 im früheren Schützenhaus angesiedelt hat. Sie liegt in der wasserreichen Gegend idyllisch eingebettet von Feldern am Pritzerber See, mit dem Rohstoff direkt vor der Tür. Damals waren Schilf-Dämmmatten als wichtiger Bau- und Isolierstoff oder als Abdeckmatten für Gärtnereien gefragt. Heute entstehen Sichtschutzelemente, Balkonverkleidungen, Rollos und sogar Sonnenschirme. Architekten bestellen Putzträgermatten für die Denkmalpflege, denn Originalmaterial ist rar.

    Nach der Ernte Ende Februar wird das gebündelte Schilf (Schocks) zur Trocknung zu Zelten aufgestellt.
    Foto: SPREE-PR/Petsch

    Biennale-Auftrag

    Ende April herrscht hier emsiges Treiben. Ein Großauftrag ist eingetrudelt. 60 Quadratmeter Rohrmatten werden für eine Ausstellung der 13. Berlin Biennale (14. Juni bis 14. September) gewebt. Das vierköpfige Team hat alle Hände voll zu tun. Mitarbeiter Stefan Brauer sortiert die Halme nach Länge und Durchmesser. Aus Naturschutzgründen wird nicht mehr Schilf aus dem See verwendet – es dient als Brutstätte vieler Vogelarten. „Wir nutzen jetzt Miscanthus, eine bambusähnliche Pflanze“, erklärt Chef Wolfgang Wagner. „Wir bauen sie selber auf knapp 3.000 Quadratmeter an. Miscanthus ist robust, braucht keinen Dünger und kann 25 Jahre lang geerntet werden.“ Die vollkernigen Halme sind besonders langlebig: Unsere Matten halten im Freien bis zu zehn Jahre – Baumarktware zerfällt oft schon nach zwei.“

    Stefan Bauer und Jenny Wagner zeigen ein fertiges Produkt: Diese Rohrmatte wurde für die 13. Berlin Biennale gewebt.
    Foto: SPREE-PR/Petsch

    Präzision und Handarbeit

    Rohrweberin Jenny Wagner legt einen Halm in die Vorrichtung eines über 100 Jahre alten Webstuhls. Dieser wurde schon zur Gründung gebraucht angeschafft. Sie schnappt sich einen der fünf versetzten Fäden, zieht unter Spannung eine Schlinge und verknotet alles doppelt. „Ich fange in der Mitte an, damit sich nichts verzieht“, erklärt sie. Sitzen die Knoten, werden die Enden auf gleiche Länge geschnitten. Danach folgt der nächste Halm.
    „Durch den Doppelknoten trennt sich – anders als bei Baumarktware – der Faden und somit die Matte nicht auf“, erklärt die Rohrweberin. „Und der Kunde kann seine Matte auch beliebig zuschneiden.“ Für die Berlin Biennale werden Matten von bis zu 4,20 Meter Länge gefertigt. Dafür benötigt Jenny Wagner etwa sechs Stunden.

    Material ist genug da. „Eine Ernte reicht immer für ein Produktionsjahr“, sagt Leiter Wolfgang Wagner. Die diesjährige Ernte – immer von Anfang Januar bis Ende Februar – steht gerade zum Trocknen zu Zelten aufgebaut auf dem Gelände der Rohrweberei. Sie bestehen aus vielen „Schocks“, also 60 Zentimeter dicken Bündeln. „Würde man das Material grün verarbeiten, würde es in den Matten nachtrocknen und aus der Schlingung später rausrutschen.“

    Glücksfall Nachlass

    In Zukunft wird auch ein Teil der Arbeit maschinell unterstützt werden. Grund ist ein unerwarteter Glücksfall. Die Witwe eines Rohrwebers aus Hennigsdorf hatte kürzlich Wolfgang Wagner zwei mechanische Webstühle aus dem Nachlass überlassen: „Bevor die auf dem Schrott landen – das war ihr Wunsch“, so Wolfgang Wagner.

    Besucher sind in der Rohrweberei Pritzerbe jederzeit willkommen. Seit 2015 ist der Standort auch Museum und Lernort für Schulklassen.

    Der Schilferlebnissteg führt 43 Meter durch den Schilfgürtel und gibt besondere Einblicke in das Leben der Schilfbewohner.
    Foto: SPREE-PR/Petsch

    Besuchen Sie die Rohrweberei Pritzerbe

    An der Marzahner Chaussee 6
    14798 Havelsee

    Geöffnet: Mo – Mi  9 – 15 Uhr,
    Do/Fr 9 – 18 Uhr, Sa 14 – 18 Uhr,
    So 14 – 17 Uhr, Gruppenführungen am Wochenende nach Vereinbarung
    Eintritt: 3 €, ermäßigt 1,50 €,
    Kinder unter sechs Jahren frei.
    Tel. 033834 50236

    www.rohrweberei.de

    Kinder können im Museum an Handwebrahmen selber kleine Matten fertigen.
    Foto: SPREE-PR/Petsch

    Museum und Erlebnissteg

    Die Stadt Havelsee unterstützt die Rohrweberei. Das Museum bietet Gruppenführungen (nach Voranmeldung) durch Werkstatt und Trockenscheune. Kinder können hier selbst eine kleine Matte am Handrahmen anfertigen oder Nistkästen bauen und lernen die Tiere im Schilf kennen. Mit etwas Glück können sie die vom angrenzenden 43 Meter langen Erlebnissteg durch das Schilf dann selbst beobachten. Links ist der Biberbau, rechts brüten die Gänse und gleichzeitig erklingt im Sommer gratis das Froschkonzert. Infotafeln erklären die Artenvielfalt, beim Naturquiz kann jeder sein Wissen testen.

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    Verführerische Wege um unsere zehn größten Seen

    Der Brodowiner See mit Schilfgürtel

    Foto: SPREE-PR/Petsch

    So nah, so schön

    Verführerische Wege um unsere zehn größten Seen

    3.000 Seen – was will man an einem heißen Sommertag mehr, als die wohlverdiente Freizeit an einem der zahlreichen Seen Brandenburgs zu verbringen. Die Top 10 der größten Seen des Bundeslands überraschen durch ihre Vielfalt an Aktivitäten und Veranstaltungen. Zum Beispiel der Weltrekordversuch der größten Wasserbombenschlacht am Unteruckersee oder das Hafenfest am Senftenberger See lassen Langeweile schnell in Vergessenheit geraten. Auch die Wander-App Komoot kann bei der Planung von Rad- und Wandertouren helfen. An den zehn größten Seen Brandenburgs gibt es immer etwas zu entdecken und zu erleben.

    • 1. Cottbuser Ostsee

      Der Cottbuser Ostsee.
      Foto: SPREE-PR/Petsch

      Von der Plattform des 34 m hohen Aussichtsturms Merzdorf lassen sich die Ausmaße des ehemaligen Tagebaus Cottbus-Nord am besten überblicken. Ganze fünf Jahre vor dem geplanten Abschluss wurde die Flutung nun schon am Anfang dieses Jahres beendet. Trotzdem ist der Uferzugang bis zum Ende der Bauarbeiten weiterhin eingeschränkt. Die gesamte Region Lausitz hofft auf einen touristischen Hotspot mit attraktiven Sport- und Freizeitangeboten.

      www.cottbuser-ostsee.de

    • 2. Schwielochsee

      Der Schwielochsee.
      Foto: Florian Läufer

      Der größte natürliche (!) See Brandenburgs begrenzt den Spreewald in seinem Nordosten, die Spree durchfließt ihn. Mit der „Schwielochsee-Tour“ (51 km) ist ein Radweg bestens ausgewiesen. Auch die 3. Etappe vom „Spreeradweg“ führt hier vorbei. Ganz in der Nähe, in Leißnitz, holt Sie die einzige Seilzugfähre Deutschlands über die Spree. Anfang August (1./2.8.) sorgt das „Jenseits von Millionen Festival“ in Friedland für Musik und gute Laune.

      www.jenseitsvonmillionen.de

    • 3. Sedlitzer See

      Der Sedlitzer See.
      Foto: Steffen Rasche

      Vielleicht verschaffen Sie sich vom Aussichtsturm „Rostiger Nagel“ zunächst einen Überblick über die bevorstehenden Kilometer um den See, der aufgrund der anhaltenden Flutung wassertouristisch noch nicht nutzbar ist. Wer anschließend noch Kraft in den Knochen hat, möge den nahen Kletterfelsen „Landmarke Sedlitzer Turm“ besteigen. Oder sich mit dem Fahrrad auf der Seenland-Route (mit 16 Seen!) durch die Lausitz zum nächsten Gewässer bewegen.
    • 4. Senftenberger See

      Der Senftenberger See.
      Foto: Steffen Rasche

      Auch im 51. Jahr seiner Existenz dürfte das Prachtexemplar im Süden Brandenburgs vor den sprichwörtlichen Toren der Kreisstadt neue Fans finden. Wer den See zu Fuß erleben will, kann sich am Seerundweg (18 km) für Radfahrer orientieren. Am Senftenberger See (Familienpark) startet übrigens auch die Wanderung „Vier-Teiche-Tour“ (9 km). Unser Tipp: Am 2. und 3. August veranstaltet Senftenberg sein jährliches Hafenfest.

      www.hafenfest.info

    • 5. Scharmützelsee

      Der Scharmützelsee.
      Foto: Florian Läufer

      Der zweitgrößte natürliche See der Mark ist häufig prämiert – etwa 2024 zum vierten Mal als Lieblingssee Deutschlands beim Seen.de-Voting. Bequem entdecken lässt sich der Scharmützelsee südlich von Fürstenwalde auf einer Uferwanderung oder einer Radtour um den See. Im Sommer wird hier ausgiebig gefeiert: das Kanalfest in Wendisch Rietz (26. 7.), das „Sommerfest am See‘‘ (4.–6. 7.) oder der ,,Flammende Scharmützelsee‘‘ (12.–14. 9.).

      www.scharmuetzelsee.de

    • 6. Parsteiner See

      Der Parsteiner See.
      Foto: Johanna Henschel

      Den Parsteiner See, bekannt für sein sauberes Wasser und die unberührte Natur, „teilen sich“ der Barnim und die Uckermark (Nord-ufer). Für Camper gibt es mit dem Naturcampingplatz ein überaus lauschiges Plätzchen in unmittelbarer Wassernähe. Etwas weiter entfernt, aber unbedingt beim Abstecher hierher zu berücksichtigen, sind die Orte Chorin (Klosterruine) und das Ökodorf Brodowin, u. a. mit Hofladen. Mögliche Touren finden Sie auf www.barnimerland.de.

      www.barnimerland.de

    • 7. Unteruckersee

      Der Unteruckersee.
      Foto: A Lang BY-NC-SA

      Das Motto „Stadt küsst See“ hat sich als Werbespruch seit der Landesgartenschau 2013 in Prenzlau (Uckermark) gehalten, der heutige Seepark ist eine beliebte Flaniermeile für Besucher wie Einheimische. Die „SeenTour“ führt Sie als Radrundweg (Markierung: weißes Quadrat mit blauen Wellen) um den See, ebenfalls der Wanderweg „Prenzlau-Seehausen“ (Markierung: blauer Balken). Kurios: Am 31. August findet in Prenzlau der Rekordversuch für die größte Wasserbombenschlacht der Welt mit 2.010 Teilnehmern statt.

    • 8. Beetzsee

      Der Beetzsee.
      Foto: Steven Ritzer

      Der durch den unglückseligen Fritze Bollmann bestens bekannte See im Westen Brandenburgs lässt sich hervorragend erkunden: per pedes auf dem Storchenwanderweg und per Bike auf dem Storchenradweg. Wem abseits der aktiven Bewegung noch nach Sport-Zuschauen ist, dem sei die Drachenboot-WM vom 14. bis 20. Juli empfohlen. Auch die Mondscheinregatta mit Nachmittagskonzert am 6. Juli um 17:30 Uhr legen wir wärmstens ans Herz.
    • 9. Talsperre Spremberg

      Die Talsperre Spremberg.
      Foto: Gemeinde Neuhausen Spree

      Bei den jährlichen Wasserfestspielen herrscht vom 13. bis 14. Juni großer Trubel am Spremberger Stausee, inklusive atemberaubendem Feuerwerk. Der 25 km lange Seerundweg eignet sich neben dem Wandern auch zum Radfahren und Skaten. Sport wird an Brandenburgs einziger Talsperre im Landkreis Spree-Neiße – gebaut 1958 bis 1965 – groß geschrieben. Campingplätze für Aktiv-Natur-Urlauber gibt es in Bagenz und Klein Döbbern. Mit gemieteten Flößen oder Tretbooten können Sie hier in See stechen.
    • 10. Altdöberner See

      Der Altdöberner See.
      Foto: SPREE-PR/Arbeit

      Auch die Nummer 10 gehört zu den „neuen“ Brandenburger Seen. Aus dem ehemaligen Tagebau Greifenhain im Lausitzer Seenland hervorgegangen, ist seine Flutung noch nicht abgeschlossen. Dennoch zieht es schon heute Dutzende Aktive hierher: Die waldgeprägte, nahezu verkehrsfreie Gegend rund um den See ist ein Paradies für Radfahrer. Zusätzlich sorgen diverse Objekte in freier Natur für Überraschungen, die in den 1990er Jahren internationale Künstler erschufen.

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    Elektroniker, Zahlenprofis und Mechatroniker

    Elektoniker Iven Miksch (v. li.n.re.) Mathias Beckmann und Corven Tiedemann verstärken die Verwaltung und Mechatroniker Sebastian Brumm.

    Fotos (3): PVU

    Neu im Team: Vorgestellt

    Elektroniker, Zahlenprofis und Mechatroniker

    Neu im Team! Iven Miksch ist voller Energie als Elektroniker in der Prignitz unterwegs. Mathias Beckmann und Corven Tiedemann sorgen als Zahlenprofis für den Überblick. Und Sebastian Brumm, der Technikfreak, bringt frischen Wind in die Strom- und Gasabteilung. Willkommen bei PVU!

    Iven Miksch freut sich, wenn er Kunden helfen kann.
    Foto: PVU

    Iven Miksch startet voller Energie als Elektroniker bei PVU

    Iven Miksch ist der Neue im Team der PVU. Als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik verstärkt er die Abteilung Strom und bringt frischen Wind ins Unternehmen. Vor seinem Wechsel war er bei der Firma Erdmann tätig.

    Auch wenn er noch neu im Betrieb ist, erlebt Miksch bereits, wie abwechslungsreich der Arbeitsalltag bei der PVU ist. „Fast jeder Tag ist anders“, erzählt er. „Ich lerne immer neue Objekte und Baumaßnahmen kennen. Besonders spannend finde ich die Vielfalt der Anlagen – von älteren Bauwerken mit historischer Technik bis hin zu modernen Anlagen.“

    Die eigenverantwortliche Arbeit, das selbstständige Planen der nächsten Schritte und der direkte Kontakt zu Kundinnen und Kunden machen den Beruf für Miksch besonders reizvoll. Auch die Region selbst gefällt ihm: „Hier ist es ruhig, die Natur ist ganz nah – perfekt, um nach der Arbeit zu entspannen.“

    Bildung für Unterstützung

    Ob gemütlich auf der Couch oder aktiv beim Heimwerken – Miksch nutzt seine Freizeit vielseitig. Für die Zukunft hat er klare Ziele: „Ich möchte mich unbedingt weiterbilden und das bestehende Team tatkräftig unterstützen.“

    Zahlenprofis verstärken die Verwaltung

    Mathias Beckmann und Corven Tiedemann:

    Mathias Beckmann gehört seit Kurzem zum Team der PVU. Der gelernte Bankkaufmann und Diplom-Betriebswirt (FH) bringt langjährige Erfahrung im Bereich Rechnungswesen mit: Zehn Jahre war er zuvor beim Krankenhaus Perleberg tätig. Nun freut er sich auf neue Aufgaben im kommunalen Versorgungsunternehmen.

    Am Arbeiten mit Zahlen fasziniert Beckmann besonders die klare Struktur: „Ordnung ist das halbe Leben – aber auch der Blick fürs Detail ist im Rechnungswesen unerlässlich“, sagt er. Die ersten Wochen bei der PVU sind geprägt von neuen Eindrücken: „Jeden Tag lerne ich neue Fachbegriffe kennen. Einen wirklich typischen Arbeitstag gibt es bisher nicht – jede Aufgabe bringt neue Herausforderungen.“

    Auf dem Schreibtisch dürfen für Beckmann einfache Dinge nicht fehlen: Kugelschreiber und Notizzettel gehören zu seiner Grundausstattung. Sie helfen, den Überblick auch an arbeitsreichen Tagen zu behalten.
    Für den Ausgleich zum Büroalltag setzt Beckmann auf Bewegung und Teamgeist. Er treibt regelmäßig Sport und engagiert sich aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr. Dort wie bei der PVU zählen Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft – Eigenschaften, die er nun auch ins Unternehmen einbringt.Wer in den kommenden Wochen das Kundenbüro der PVU in Perleberg besucht, trifft auf ein neues, freundliches Gesicht: Corven Tiedemann. Der 23-Jährige ist seit Kurzem Teil des Teams der Energiedienstleistungen und bringt viel Engagement und Freude am Umgang mit Menschen mit.

    Kugelschreiber, Notizzettel und PC: Damit bringen Mathias Beckmann (rechts) und Corven Tiedemann Ordnung in den Wasser- und Energieversorger.
    Foto: PVU

    Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann kam auf Empfehlung eines Freundes zur PVU. „Die Gespräche waren sympathisch und überzeugend – da musste ich nicht lange überlegen“, so Tiedemann.

    In seiner neuen Rolle übernimmt er vielfältige Aufgaben im Kundenbüro: Rechnungen prüfen, Mahnungen verfolgen, Bankdaten ändern, An- und Abmeldungen bearbeiten, Kassenvorgänge abwickeln. Noch befindet er sich in der Einarbeitung – doch er fühlt sich schon jetzt gut aufgehoben. „Das Team ist herzlich, kollegial und hilfsbereit. Ich wurde sofort aufgenommen.“

    Besonders schätzt Tiedemann den direkten Kontakt zu den Kundinnen und Kunden. Bei Fragen rund um Versorgung oder Energieeffizienz steht er als erster Ansprechpartner bereit – und findet entweder selbst eine Lösung oder holt die zuständigen Fachleute ins Boot. Einen praktischen Tipp zum Energiesparen hat er ebenfalls parat: „Haushaltsgeräte nur voll beladen laufen lassen und regelmäßig die Heizkörper entlüften – das spart Energie und Kosten.“

    Mechanik und Elektronik – diese zwei Leidenschaften verbinden sich im Job von Sebastian Brumm.
    Foto: PVU

    Mechatroniker bringt Technikbegeisterung in die Strom- und Gasabteilung

    Sebastian Brumm

    Seit Kurzem verstärkt Sebastian Brumm die Strom- und Gasabteilung der PVU. Der gelernte Mechatroniker war zuvor bei der Bahn tätig und hat sich bewusst für einen Wechsel zum Regionalversorger entschieden.

    „Für mich war es eine Herzensentscheidung“, erzählt Brumm. Bereits in einem früheren Job als Dienstleister in der Versorgungsbranche begeisterten ihn die vielseitigen Aufgaben und besonders der Entstördienst. Als sich privat ein Wechsel in die Region ergab, führte ihn der Weg schließlich zur PVU – unterstützt von einem Tipp aus der Freiwilligen Feuerwehr.

    An seinem Beruf reizt ihn vor allem die Verbindung von Mechanik und Elektronik. Ob Mess-, Steuer- und Regelungstechnik oder klassische Installationen: Brumm interessiert sich für alles, was mit Technik und Handarbeit zu tun hat.

    Diese Leidenschaft spiegelt sich auch privat wider – auf dem eigenen Resthof in der Prignitz findet er Entspannung beim Sanieren, Gärtnern und Werkeln.

    Besonders beeindruckt hat ihn bei der PVU die komplexe Infrastruktur: „Man kann sich kaum vorstellen, wie viele Leitungen und Kabel unter unseren Füßen verlaufen. Es ist faszinierend, Teil dieses Systems zu sein.“

    Für die Zukunft hat Brumm klare Pläne: Er möchte sich weiterbilden, die Modernisierung der Technik unterstützen und Verantwortung übernehmen. Sein Ziel: eine Versorgung, auf die sich alle Kundinnen und Kunden jederzeit verlassen können.

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    PVU auf Instagram und Facebook folgen

    Soziale Netzwerke

    PVU auf Instagram und Facebook folgen

    Aktionen, Jobs und Havarien — auf Instagram informiert die PVU unter @pvuperleberg über Aktuelles zu Wasser- und Energieversorgung in der Prignitz.

    Instagram: Screenshot

    Die PVU ist seit Kurzem auf Facebook und Instagram vertreten. Damit erweitert der Prignitzer Energie- und Wasserversorger seine Kommunikationswege und reagiert auf das veränderte Informationsverhalten vieler Kundinnen und Kunden. Ziel ist es, wichtige Hinweise, Einblicke in die Arbeit des Unternehmens sowie Neuigkeiten aus der Region schnell und direkt zu verbreiten.

    „Viele Menschen informieren sich heute in sozialen Netzwerken. Als regionales Unternehmen wollen wir genau dort präsent sein, wo unsere Kundinnen und Kunden bereits aktiv sind“, sagt Holger Lossin, PVU-Geschäftsführer.

    Aktuelles, Einblicke und Jobangebote

    Wer den Kanälen der PVU folgt, erhält regelmäßig Updates – etwa zu geplanten Wartungsarbeiten oder Störungen, Einblicke in den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden sowie Veranstaltungshinweise aus der Prignitz. Auch offene Stellen und Ausbildungsplätze werden dort veröffentlicht. Darüber hinaus bietet der Auftritt eine weitere Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen.

    Nähe zur Region auch digital

    Mit dem Schritt in die sozialen Medien möchte die PVU den Dialog mit der Region stärken. Als kommunales Unternehmen legt sie großen Wert auf Transparenz und Nahbarkeit. Die Resonanz auf die ersten Beiträge ist positiv – die Reichweite wächst kontinuierlich.

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