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Warum ein Stromkunde zu den Stadtwerken Schwedt zurückkehrte

„Hier weiß ich, dass sich jemand kümmert.“

Der Schwedter Detlef Grosenick ist sehr achtsam, was seinen Stromverbrauch betrifft. Er hat seinen Zähler stets genau im Blick. Genauso wie seine Rechnungen. Wenn er sparen kann, nutzt er die Chance. Über viele Jahre hat der 70-Jährige immer wieder den Stromanbieter gewechselt. Vergleichsportale, Neukundenboni, zeitlich befristete Lockangebote, sogar Insolvenzen – Detlef Grosenick kennt das alles. Nun kehrte er als Stromkunde zu den Stadtwerken Schwedt zurück. Eine abenteuerliche Geschichte – mit Happy End!

Ein paar Euro sparen – das war der ursprüngliche Antrieb. „Wenn am Ende des Jahres ein Hunderter übrigbleibt, ist das wie ein kleines Weihnachtsgeschenk“, beschreibt er seine Motivation zum Anbieterwechsel. „Nicht weil wir unzufrieden waren mit den Stadtwerken Schwedt. Das erste Mal sind wir von den Stadtwerken weg, als ein bundesweiter Stromanbieter richtig aggressiv geworben hat. Da haben wir gedacht, wir probieren es mal aus.“ Seine Frau sei damals schon skeptisch gewesen.

Detlef Grosenick (70) kehrte nach jahrelanger Stromanbieter-Odyssee zu den Stadtwerken Schwedt zurück. Ihm ging ein Licht auf: „Der Service stimmt.“
Foto: SPREE-PR/Petsch

Insolvenz und unklare Verträge

Die Jagd nach dem günstigsten Stromtarif, wenn die zeitlich befristeten Lockangebote ausliefen, das spürt man, machten dem Rentner schon Spaß. Doch nach mehreren Wechseln folgten eine Insolvenz, verspätete und falsche Abrechnungen, Probleme mit Zahlungsabwicklung oder unklare Vertragsbedingungen. Am Ende brachten Sprachverständigungsprobleme bei einer Service-Hotline das Fass für ihn zum Überlaufen. Die Frustration kam ins Spiel. „Wenn man Leute an so eine Hotline setzt, sollten die schon verstehen, was man sagt. Besser wird es sonst nicht.“ Vielleicht war er ja in einem Callcenter am anderen Ende der Welt gelandet?

Preisunterschiede? Überschaubar

Rückblickend stellt Detlef Grosenick fest: „Der Preis ist nicht alles. Und ein oder zwei Cent pro Kilowattstunde weniger machen bei meinem Jahresverbrauch von rund 2.000 Kilowattstunden keinen entscheidenden Unterschied.“ Ausschlaggebend sei doch etwas anderes: Zuverlässigkeit, Regionalität und Erreichbarkeit.

Service entscheidet im Alltag

Gerade dann, wenn es hakt – etwa bei Zählerwechseln, Abrechnungen oder Vertragsfragen – zeigte sich für ihn der Unterschied. Während er bei überregionalen Anbietern oft auf Rückmeldungen warten musste oder sich missverstanden fühlte, erlebte er den Kontakt zu den Stadtwerken Schwedt als direkter und verbindlicher. „Hier weiß ich, dass sich jemand kümmert“, so der frühere Mitarbeiter der WOBAG.

Rückkehr mit gutem Gefühl

Seit dem 23. Dezember 2025 wird Detlef Grosenick wieder von den Stadtwerken mit Strom versorgt. Auch ein Telekommunikationsprodukt nutzt er. Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Am Ende möchte ich mich nicht jedes Jahr neu ärgern oder wieder alles prüfen müssen. Ich will einen fairen Preis – und vor allem einen Ansprechpartner vor Ort.“ Seiner Frau habe er versprechen müssen: „Wir bleiben bei den Stadtwerken. Keine Experimente mehr.“ Ach ja, für den Wechsel zu den Stadtwerken hat er gern den Neukundenbonus von 100 Euro angenommen. Ein letztes Mal!