Fahrplan für die Wärmewende
Noch mehr nachhaltige Wärme und Ausbau des Netzes
Die Stadt Schwedt stellt die Weichen für eine klimaneutrale Zukunft. Ziel ist es, Gebäude schrittweise und kosteneffizient auf erneuerbare Energien umzustellen.

Ziel der Stadtwerke: warme Füße mit erneuerbaren Energien.
Foto: iStock/nikkytok
Fernwärme bleibt das Rückgrat
Mehr als 90 Prozent der Haushalte im Kerngebiet werden über das zentrale Fernwärmenetz der Stadtwerke versorgt. Das wird zu 50 Prozent aus industrieller Abwärme des PCK gespeist.
Der Anteil soll Schritt für Schritt bis 2040 auf über 80 Prozent erhöht werden. Außerdem prüfen Fernwärmeexperten, wie die bestehende Netzinfrastruktur ausgebaut werden kann, in welchen Bereichen eine Erweiterung des Netzes denkbar und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Nachhaltige Gasnetznutzung
Durch die Biogasanlagen der VERBIO ist schon heute ein hoher physikalischer Biomethananteil im Schwedter Gasnetz enthalten. Daraus ergeben sich Chancen und Potenziale, die Gasnetze bis 2045 und darüber hinaus betreiben zu können.
Einbindung der Schwedter Bevölkerung
Am 8. und 9. Juli hatte die Stadt Schwedt zu Bürgerinformationsveranstaltungen eingeladen, um den aktuellen Entwurf der Pläne für die Oderstadt vorzustellen. Die Stadtwerke Schwedt beantworten Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um das Thema Schwedter Wärmeversorgung unter 03332 449-210 und auf der Website.
