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Kinderecke

Einen Kompass selber bauen

Norden, Osten, Süden, Westen: Wo liegt welche Himmelsrichtung? Ein Kompass hilft bei der Orientierung. Denn die Kompassnadel zeigt immer nach Norden. So baut man sich einen einfachen Nadel-Kompass.

Die magnetische Nadel richtet sich nach Norden aus.
Foto: SPREE-PR/ Petsch

Das brauchst du:

  • Magnet
  • Nadel
  • Plastikflaschendeckel
  • Papierscheibe, Korkscheibe
  • Klebeband/Tesa
  • Schälchen mit Wasser

Materialien für den Kompass.
Foto: SPREE-PR/ Petsch

So geht’s:

  1. Den Kompass zusammensetzen: Auf der Papierscheibe die Himmelsrichtungen im Uhrzeigersinn mit N für Norden, O für Osten, S für Süden und W für Westen markieren. Die Nadel mittig mit Tesa so festkleben, dass die Spitze nach Norden zeigt.
  2. Jetzt kommt der Magnet zum Einsatz: Streicht die Nadel von der Mitte bis zur Spitze 20-mal über den Magneten – so wird die Nadel magnetisch.
  3. Gebt Wasser in das Schälchen, die Papierscheibe samt Nadel mit Tesa auf der Deckelöffnung befestigen und den Deckel auf dem Wasser platzieren.

Was passiert? Die Nadelspitze dreht sich automatisch nach Norden, egal wie die Scheibe platziert wird. Dank der Markierung, weiß man auch wo Osten, Süden und Westen liegt.

Wer hat den Kompass erfunden?

Die Ursprünge liegen im antiken China 200 v. Chr. bis 27 n. Chr. Magnetsteine am Faden („Südweiser“) wurden zur Wahrsagung genutzt, ehe sie zur Orientierung dienten. Im 12. Jahrhundert gelangte der Kompass vermutlich durch arabische Händler nach Europa. Doch erst im 13. Jahrhundert hat der Kompass die Form eingenommen, die wir auch heute kennen, mit Windrose und Magnetnadel.
Grafik: all-fre-download.com