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Open-Air-Saison in Brandenburg

Die Odertalbühne in Schwedt lädt ab 8. Juni bis zum 1. September zum „Sommer am Fluss“ mit einer Fülle an Veranstaltungen wie Theater, Konzerten, Shows und Kino ein.

Foto: ubs/André Nicke

Open-Air-Saison in Brandenburg

Kino, Musik und Tanz unter freien Himmel

Endlich Sommer! Endlich wieder Open-Air-Saison für Kunst und Musik. Wir geben hier einen Überblick zu den besten „Alles draußen“-Terminen.

MUSIKTHEATER / THEATERSOMMER
  • „Spremberg tanzt”

    am 8. Juni 2024 präsentiert „SOCIAL (D)IS DANCING”, das lokale Tanztheater mit Videoelementen in Kinoqualität auf einer der schönsten Freilichtbühnen der Lausitz, in Spremberg, sein Programm. Beginn: 20.30 Uhr, Vorprogramm startet 18 Uhr. Nach der Show HipHop-Party bei Tanz, Gesprächen und Drinks.

    Infos und Karten

  • Theatersommer Netzeband

    Kult: die überlebensgroßen Figuren in Netzeband aus „Unter dem Milchwald”.
    Foto: Jannika Olesch

    startet am 21.  Juni 2024 um 20.30 Uhr auf der Naturbühne im Gutspark hinter der Temnitzkirche mit dem Traditionsstück „Unter dem Milchwald“. Bis Ende August läuft das Theaterfestival unterm Sternenhimmel in dem 200-Seelen-Dorf.

    Alle Stücke, Termine und Preise

  • Theatersommer Sanssouci

    vom 27. Juli – 4. August 2024 erfüllt das Theater Poetenpack das Heckentheater im Park Sanssouci mit Leben. Auf der tatsächlich von Hecken umsäumten Bühne werden Klassiker entstaubt und moderne Komödien mit viel Esprit und Poesie neu inszeniert. Auftakt macht der „Raub der Sabinerinnen“.

    Programm und Termine

  • Musiktheaterfestival Oper Oder Spree

    „Ein Sommernachtskonzert” feiert am 19. 07. Premiere im Burghof Beeskow.
    Foto: OperOderSpree

    mit sommerlichen Open-Air-Aufführungen im Kreuzhof des Klosters Neuzelle und im mittelalterlichen Burghof der Burg Beeskow.

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FESTTAGE & FESTSPIELE
  • KULTUR-HERZ OPEN-AIR LUCKAU

    Beim Kultur-Herz Open-Air Luckau wird der Samstag durchgetanzt.
    Foto: Stefan Otto

    am 08./ 09.  Juni 2024 im LAGA-Park. Ein Festwochenende für Kinder und Jugendliche mit Rock, Pop, und Jazz, mit internationalen TOP-Acts, regionalen Künstlern und freiem Eintritt.

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  • Odertalfestspiele 2024

    vom 8. Juni  – 1. September 2024 laden die Uckermärkischen Bühnen Schwedt zum „Sommer am Fluss“. Vor idyllischer Kulisse auf der Odertalbühne wird ein buntes Potpourri an Kulturveranstaltungen geboten: Theater, Konzerte, Shows oder Kino unterm Sternenhimmel. Highlights: Das Musical „Die neuen Abenteuer des Baron Münchhausen“ (Premiere 8. Juni um 19.30 Uhr), Konzert für Kinder und Familien „Rumpelstil – Taschenlampenkonzert“ am 11. August 2024, 20 Uhr.

    Alle Termine und Preise

  • Choriner Musiksommer

    22. Juni – 25. August 2024 im Kloster Chorin (Barnim). Besucher erwarten hochkarätige, klassische Konzerte im einseitig offenen Kirchenschiff, Sitz- und Picknickgelegenheiten gibt es auch auf den angrenzenden Rasenflächen.

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  • Rosengarten-Festtage Forst (Lausitz)

    28. – 30.  Juni 2024 im Ostdeutschen Rosengarten – ein unterhaltsames Kulturwochenende in farbenprächtiger Kulisse u. a. mit Gartenmusik im Rosenpark, Klassik Open Air, Samstagnachtparty mit Musik von Rock bis Pop, Nacht der 1.000 Lichter im Rosenpark und eine beeindruckende Lasershow.

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  • Elblandfestspiele Wittenberge

    5. – 6.  Juli 2024 auf der Elblandbühne u. a. mit dem Filmorchester Babelsberg. „Filmmusik am Fluss”, das unvergessliche Live-Erlebnis in der Prignitz, gibt’s in 23. Auflage.

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  • Kahnnacht Luckau (Dahme-Spreewald)

    Kahnnacht Luckau (Dahme-Spreewald) am 13.07. rund um die historische Altstadt.
    Foto: Stefan Otto

    13. Juli 2024. Nicht die Gäste sitzen auf den Kähnen, sondern die Musiker! An den fünf Lieblingsplätzen der Luckauer machen die Musikkähne nach und nach Halt und verführen mit unterschiedlichen Musikrichtungen und Genres. Eintritt Frei!

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FESTIVALS
  • Havelbeats

    19./20. Juli 2024 in Potsdam. Über 50 DJs und Live-Acts aus ganz Europa sowie lokale Größen auf vier Bühnen. Das große Finale des XXL-Festival bildet das tosende Abschlussfeuerwerk.

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  • Feel Festival

    vom 25. – 28. Juli 2024 wird die größte Abraumförderbrücke F60 am Bergheider See (Elbe-Elster) zur fulminanten Kulisse für das Feel Festival. Gemeinschaft, Freiheit, Kunst und Nachhaltigkeit werden zelebriert. Mit elektronischer und handgemachter Musik, Kunstinstallationen, Workshops und Performances. Tagsüber Strandfeeling und kreative Sessions, nachts ein Sprung in kosmische Gefilde.

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  • Wilde Möhre

    vom 9. – 12. August 2024 in Drebkau am Gräbendorfer See im Spreewald ist mehr als Musik und Tanz. Vielmehr ein Ort des Lernens und der persönlichen Entwicklung. Workshops, Yoga und durch die Nacht tanzen.

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Fotostudio Stadt-Natur

„Geschwisterliebe“ nennt der Tierfotograf die Aufnahme der Stadtfuchswelpen. Sie wurde zum „Tierfoto des Sommers 2023“ gekürt.
Foto: Reyk Tews/@potsdamoutside

Fotostudio Stadt-Natur

Warten auf Familie Fuchs

Die wunderbare Wildtierwelt vor der Haustür. Der Potsdamer Reyk Tews ist davon fasziniert. Die Stadt-Natur ist sein Fotostudio. Feldhasen, Waschbär, Eichhörnchen, Reh, Eisvogel und Familie Fuchs haben hier ihren Lebensraum. Jeder hat sie schon mal vorbeihuschen sehen, aber auf den Bildern von Reyk Tews werden sie zu guten Bekannten. Die Aufnahmen berühren und geben uns einen unverfänglichen Blick auf eine vertraute Welt frei, die uns doch meist verborgen bleibt. Sein einzigartiges Tierporträt zweier Stadtfuchswelpen wurde zum „Tierfoto des Sommers 2023“ von der Naturfotografie Deutschland gekürt. Wir trafen den Hobbyfotografen und sprachen mit ihm über seine Passion.

Tierfotograf Reyk Tews.
Foto: Reyk Tews/@potsdamoutside

Für das perfekte Bild liegt Reyk Tews (50) auch mal stundenlang als stiller Beobachter auf der Lauer. Ganz weit unten auf dem Boden, im Tarnanzug, einer Kapuze mit Sehschlitz, bedeckten Händen und stets auf Augenhöhe mit den Tieren. Im vergangenen Mai hatte Familie Fuchs seinen Bau fast direkt hinter seinem Grundstück am Ruinenberg nahe des Parkes Sanssouci in Potsdam bezogen.

Da war der gelernte Fliesenleger jeden Tag bei den Stadtfüchsen. Vor der Arbeit ab früh um 4.15 Uhr und nach der Arbeit bis Sonnenuntergang. „Zum Glück habe ich eine verständnisvolle Frau“, sagt der gebürtige Berliner, der vor vier Jahren zu seiner Frau nach Potsdam zog. Er war dabei, als die Welpen erste Erkundungen vor dem Fuchsbau unternahmen, wie sie morgens auf die Rückkehr der Fähe warteten, die nachts auf Beutezug geht. Manchmal ging er nach stundenlangem Warten leer aus, ein anderes Mal war alles perfekt. Bis eines Tages im Juni der Fuchsbau verlassen war – die jungen Stadtfüchse waren flügge geworden und gingen fortan ihrer eigenen Wege. „Ich bin noch tagelang hin, aber sie waren weg!“

Porträt von einem Waschbären, der neugierig hinter dem Baumstamm hervorlugt.
Foto: Reyk Tews/@potsdamoutside

Was bleibt, sind die Fotos der Stadtfüchse, die er wie alle anderen Tieraufnahmen auf Instagram unter @potsdamoutside teilt. 3.600 Menschen folgen ihm dort mittlerweile. Wenn angesehene Tierfotografen aus aller Welt eines seiner Tierporträts kommentieren, freut das Reyk Tews besonders. Schließlich ist er Autodidakt.

Angel gegen Kamera getauscht

Erst 2020 tausche er die Angel gegen die Kamera ein. „Mein Hobby war Karpfen-Angeln“, erzählt er. Ein Ausgleich zur körperlichen und oft stressigen Arbeit. Damals war er selbstständiger Handwerker für Dachsanierungen. Seit November 2023 arbeitet Reyk Tews im wissenschaftlichen Mitmachmuseum „Extavium“ in Potsdam. „Um mich mit meinem Fang zu fotografieren, habe ich mir vor vier Jahren meine erste Kamera angeschafft.“ Eine Sony Alpha 7 III. Wenn er so stundenlang am See saß, fiel ihm ein Eisvogel auf. Er begann ihn zu fotografieren. „Das hat so einen Spaß gemacht, dass ich das Hobby gewechselt habe.“ Die Angelausrüstung wurde verkauft.

Anfangs ging es planlos durch die Gegend, alles wurde fotografiert, YouTube-Videos studiert. Ein tierischer Besucher im Garten erwies sich schließlich als geduldiges Foto-Model. Ein Eichhörnchen.  Es kam regelmäßig zum Futterplatz, knackte Nüsse, während Reyk Tews in Ruhe Fotoeinstellungen ausprobieren konnte. Erste Erfolge stellten sich ein. Die Leidenschaft zur Tierfotografie war geboren.   Heute fotografiert er meist in urbaner Wildnis.  „Der Stadtfuchs und Waschbär sind nicht so scheu. Sie sind an die Anwesenheit vom Menschen gewöhnt.“

„Nachdem mich die Ricke heute dann doch bemerkt hat, stellte sie sich schützend vor ihr kleines Kleines“, beschreibt Reyk Tews die Aufnahme auf Instagram @potsdamoutside.
Foto: Reyk Tews/@potsdamoutside

Tiere auskundschaften

In diesem Frühjahr sind Rehe sein Lieblingsmotiv. Regelmäßig „besucht“ er eine Ricke mit seinem Rehkitz. Bis auf 15 Meter kommt er an das Wild heran, möglichst mit dem Wind im Gesicht, damit das Tier keine Witterung aufnimmt. Über Tage werden die Lebensgewohnheiten der Tiere genauestens ausgekundschaftet, wann die beste Zeit zum Fotografieren ist, wo sie sich treffen. Mitte März konnte er die Uhr danach stellen: Gegen 17.30 Uhr trafen sich die Rehe – jeden Tag, wie verabredet am gleichen Ort. Und kurz vorher schaute auch stets der Hase vorbei.

Im Herbst geht es zur Hirschbrunft nach Dänemark. „Es ist wie eine Sucht“, sagt der Hobbyfotograf. Die immer neue Suche nach dem perfekten Bild. „Ich brauche das.“

Hinweis: Alle Tierporträts finden sich auf Instagram unter @potsdamoutside.

Ertappt! Der Moment, als der Hase den Fotografen erspäht.
Foto: Reyk Tews/@potsdamoutside

Tipps zur Tierfotografie

1.  Morgens und abends ist die beste Zeit zum Fotografieren.
2. Viel Zeit ins Beobachten investieren, um die Routine der Tiere auszukundschaften.
3. Immer auf Augenhöhe der Tiere fotografieren.
4. Geduldig sein. Für ein Foto eines Fasans lag Reyk Tews bei minus 11 Grad 3 Stunden im Dunkeln auf der Lauer.
5. Wildtieren im Gegenwind nähern, damit sie nicht so schnell Witterung aufnehmen.

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Superwahljahr in Brandenburg

2024 ist Wahljahr im Land Brandenburg: Die STADTWERKE ZEITUNG fragte bei einigen kommunalen Energieversorgern nach, was ihre Erwartungen sind.


Grafik: SPREE-PR/Friedel

Superwahljahr in Brandenburg

Das erwarten die Stadtwerke von der neuen Landesregierung

2024 ist Superwahljahr in Brandenburg: Am 9. Juni 2024 finden die Kommunalwahlen und Europawahl statt. Am 22. September folgt die Landtagswahl. Damit wird bestimmt, wer im Parlament vertreten ist und wie die politische Ausrichtung ist. Im Vorfeld haben die großen Interessenvertreter der Energiewirtschaft wie der BDEW und VKU mit Blick auf die Wahlen ihre Positionen erarbeitet: Was muss die kommende Landesregierung unbedingt anpacken – damit die Energiewende nicht nur gelingt und finanzierbar ist. Sondern auch Energie für die Menschen im Land bei der Erreichung der Klimaziele bezahlbar bleibt.

Die SWZ hat bei kommunalen Energieversorgern nachgefragt:

Vor welchen Herausforderungen stehen Sie genau? Wo hakt es derzeit? Was sind Erwartungen an die neue Landesregierung?

„Planungssicherheit für Stadtwerke.“

Jörg Makowski, Geschäftsführer Stadtwerke Forst, 
hofft auf „eine starke demokratische Landesregierung, die mutig, verlässlich und unter Beteiligung von Stadtwerken und Energieversorgungsunternehmen (EVU) die Transformation der Energie- und Wärmewende in Brandenburg voranbringt:

Planungssicherheit für Stadtwerke und EVU, um weiterhin zuverlässig mit Energie versorgen zu können
Adäquate Rahmenbedingungen, die den Aus- und Aufbau einer zukunftssicheren Versorgungsinfrastruktur/Unterstützung bei der Finanzierung ermöglichen
Aktive Unterstützung der zuständigen Akteure bei der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung.“

Jörg Makowski.
Foto: SPREE-PR/ml

Steffen Müller.
Foto: SPREE-PR/Friedel

„Wir brauchen stabile Rahmenbedingungen.“

Steffen Müller, Stadt- und Überlandwerke GmbH Luckau-Lübbenau:

„Stadtwerke sind die lokalen Ansprechpartner zur Umsetzung der Energie- und Wärmewende in Brandenburg. Neben den großen Flächennetzbetreibern bewirtschaften die Stadtwerke vor allem in den Kleinstädten die Energienetze. Stadtwerke stärken das lokale Handwerk und vergeben an örtliche Unternehmen Aufträge. Dies muss der Politik weiterhin verdeutlicht werden, damit die Rahmenbedingungen zum wirtschaftlichen Agieren der brandenburgischen Stadtwerke nicht noch weiter verschlechtert werden. Stadtwerke sind die Grundversorger in Ihren Gebieten und müssen auch in Krisenzeiten jederzeit leistungsfähig sein, um auf globale Krisen lokale Antworten zu haben. Wir erwarten von der kommenden Landesregierung ein Bekenntnis zu den brandenburgischen Stadtwerken mit unkomplizierten und unbürokratischen Umsetzungen zu den aktuellen Herausforderungen der Energie- und Wärmewende. Jedes Stadtwerk und jede Kommune hat ganz eigene Voraussetzungen, energiewirtschaftliche Möglichkeiten und finanzielle Spielräume, um die gestellten Aufgaben zu bewältigen. Ferner erhoffen wir uns stabile Rahmenbedingungen und verlässliche Ziele der Gesetzgeber. Mit dem politischen Einfluss durch den Bundesrat können auch brandenburgische politische Ziele in die Bundespolitik gebracht werden.“

Michael Schiemenz, Geschäftsführer Städtische Werke Spremberg,

teilt die Erwartungshaltung aller Stadtwerke: „Eine klare, planbare und langfristige Energiepolitik, die Investitionssicherheit bietet und den Ausbau der erneuerbaren Energie fördert. Zudem erwarten wir stabile politische Rahmenbedingungen, die langfristige Planungssicherheit bieten und eine Förderung und Unterstützung sowohl für den Ausbau erneuerbarer Energien sowie für die Modernisierung der Infrastruktur, insbesondere im Bereich der Stromnetze.“ In den kommenden Jahren sollten auf der Agenda im Bereich der sicheren Stromversorgung und der Wärmewende folgende Punkte stehen:

  • Ausbau erneuerbarer Energien zur Erhöhung der Versorgungssicherheit nach dem Ausscheiden der Braunkohlekraftwerke
  • Investition in die Modernisierung und den Ausbau der Stromnetze, um eine stabile und zuverlässige Stromversorgung auch bei einem höheren Anteil erneuerbarer Energien zu gewährleisten
  • Förderung von Speichertechnologien, um überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen zu speichern und bei Bedarf zur Verfügung zu stellen.

„Derzeit fehlt es an einer kohärenten und langfristig ausgerichteten Energiepolitik, die die verschiedenen Dimensionen der Energiewende (z.B. erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Netzausbau) aufeinander abstimmt“, bemängelt Michael Schiemenz. „Hinzu kommen die bürokratischen Prozesse und regulatorischen Hindernisse, die den Ausbau erneuerbarer Energien und die Modernisierung der Energieinfrastruktur erschweren und verzögern. Die Energiegesetzgebung ist oft komplex und fragmentiert, was zu Schwierigkeiten bei der Umsetzung führt.“

„Es fehlt an einer langfristig ausgerichteten Energiepolitik.“

Michael Schiemenz.
Foto: SPREE-PR/Kühn

Mathias Hohmann.
Foto: SW Premnitz

„Nicht nur über Bürokratieabbau reden.“

Mathias Hohmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Premnitz:

„Brandenburger Stadtwerke benötigen dringend Investitionszuschüsse über die Maßnahmen des Bundes hinaus“, sagt er. So stehe im Klimaplan Brandenburg 2024 unter „M3.6 Geothermie als Beitrag zur Wärmewende“. Maßnahmen der Landesregierung: Eine Broschüre erarbeiten, Informationsveranstaltungen organisieren. „Das ist ein Witz“, so Mathias Hohmann. Die Landesregierung müsse den „investiven Anteil der Haushaltsmittel (zu Lasten der Konsumtion) deutlich erhöhen!“ Und: „Eine wirtschaftliche Wärmegewinnung durch ein Tiefengeothermie-Investitionsprogramm des Landes Brandenburg ermöglichen! Brandenburg muss seinen Vorteil in der Geologie des Norddeutschen Beckens zur Anwendung der Tiefen-Geothermie auch nutzbar machen! Grundlastfähig, CO2-frei! Der Beginn der Bearbeitung von Genehmigungen zur Tiefengeothermie dauert beim Bergbauamt Cottbus mittlerweile mehr als ein Jahr! Die Landesregierung muss endlich die Bearbeitungskapazitäten erweitern und nicht nur von Bürokratieabbau reden, sondern auch mal handeln!“ Er fordert weiter: „Das Fündigkeits-Risiko bei Tiefenbohrungen muss das Land Brandenburg versichern!“

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Der Rosengarten lädt ins Reich der Sinne

Sonntag noch nichts vor?

Der Rosengarten lädt ins Reich der Sinne

Nehmen Sie den Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) mit all Ihren Sinnen wahr. Immer am letzten Sonntag im Monat in der Saison, 14 bis 18 Uhr lädt der Park zum Entspannen, Genießen und Entdecken ein.

BU: An manchen Tagen flanieren spektakuläre Rosendamen im Garten.


Foto: Patrick Lucia

  • 26. Mai – SEHEN:

    Entdecken Sie die Schönheit im Alltäglichen, erleben Sie, wie ein einziger Blickwinkel alles verändern kann. Highlight dieser Veranstaltung ist der Drebkauer Kräuter- & Beerenhof, der mehr über die Wirkstoffe und Heilwirkungen von Nutzpflanzen, Wild- und Heilkräutern in unseren Gärten verrät.
  • 28. Juli – HÖREN:

    Das Rascheln der Blätter im Wind, das melodische Zwitschern der Vögel, das Plätschern des Brunnens. Ein wahres Orchester der Natur erwartet Sie. Höhepunkt sind The Wildfires, ein britisch-amerikanischer Sound mit einem Hauch von sensiblem Country-Einfluss und einem modernen Touch von reichhaltigem, dynamischem Folk-Pop.
  • 25. August – RIECHEN und SCHMECKEN:

    Geruchs- und Geschmackssinn haben mehr Macht über uns, als uns oft bewusst ist. Wollen Sie erfahren, was „Riechen & Schmecken“ bei Ihnen auslöst?
  • 29. September – FÜHLEN:

    Es erwartet Sie ein interaktiver Sinnesgarten mit musikalischer Begleitung.
Und wer noch mehr Rosen erleben möchte, sollte die Rosengarten-Festtage vom 28. bis 30. Juni 2024 nicht verpassen.

Mehr Veranstaltungen und Infos

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