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Shakespeare in Love auf der Odertalbühne

UMschau-Tipp

Shakespeare in Love auf der Odertalbühne

London, 1593: Der junge Shakespeare will sich einen Namen als Schriftsteller machen. Wie gern wäre er so kreativ wie der gefeierte Marlowe, Liebling der Königin Elisabeth. Wäre da bloß nicht diese verdammte Schreibblockade! Doch als er auf die geheimnisvolle Viola trifft, die inkognito Teil seiner Truppe wird, nimmt sein Leben eine unerwartete Wendung: Er verliebt sich unsterblich, beginnt wieder an einem Stück zu schreiben und zu proben. Aber Viola ist bereits Lord Wessex versprochen.

Für welchen der Männer entscheidet sich Viola? Und kann Shakespeare sein Werk vollenden? Regisseur Lars Franke bringt in beeindruckender Naturkulisse ein sinnliches Theatererlebnis mit historischen Details auf die Bühne.


Odertalbühne Schwedt

Shakespeare in Love

Datum Uhrzeit
Sa, 6. Juni 2026 19:30 Uhr Premiere
Fr, 12. Juni 19:30 Uhr
Sa, 13. Juni 19:30 Uhr
Sa, 20. Juni 19:30 Uhr
So, 21. Juni 15:00 Uhr
Fr, 26. Juni 19:30 Uhr
Sa, 27. Juni 19:30 Uhr
Sa, 4. Juli 19:30 Uhr
So, 5. Juli 15:00 Uhr
Sa, 11. Juli 19:30 Uhr
Sa, 18. Juli 19:30 Uhr

Jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn startet ein Vorprogramm.


Mehr auf www.theater-schwedt.de

Andreas Philemon Schlegel als Will Shakespeare und Katharina Apitz als Viola.

Foto: ubs/Dina Schein



Verlosung

Sa, 20. Juni 2026 · 19:30 Uhr

Wir verlosen 2 × 2 Freikarten für Shakespeare in Love. Einfach eine E-Mail mit dem Begriff „Viola” an swz@spree-pr.de senden.

Viel Glück!

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Verlässlichkeit kein Zufall

Editorial

Verlässlichkeit kein Zufall

Foto: SPREE-PR/Arbeit

Liebe Leserinnen und Leser!

Versorgungssicherheit beginnt oft dort, wo sie kaum sichtbar ist: unter Straßen, in Kabelschächten, an Leitungen, Rechenzentren oder Schaltanlagen. Sie entsteht durch Menschen, die planen, warten, modernisieren und im Hintergrund dafür sorgen, dass unser Alltag zuverlässig funktioniert.

In dieser Ausgabe nehmen wir Sie mit hinter die Kulissen der Energie-, Wärme- und Kommunikationsversorgung: zu Auszubildenden und Studierenden, die ihre Glasfaser-Expertise stetig weiterentwickeln und zu unseren Strommonteuren im Einsatz für ein stabiles Netz. Auch Themen wie die Zertifizierung unserer Informationssicherheit oder eine langfristig angelegte Beschaffungsstrategie gehören für uns dazu, wenn es um Sicherheit und Zuverlässigkeit geht. Und Verlässlichkeit entsteht nicht zufällig – sie wird Tag für Tag von unseren Kolleginnen und Kollegen erarbeitet.

Ihr Dirk Sasson, Geschäftsführer des Unternehmensverbundes Stadtwerke Schwedt

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Dezentrale Infopunkte bei Partnern der AG Tourismus

Schwedt startet in die neue Tourismussaison

Dezentrale Infopunkte bei Partnern der AG Tourismus

Was hat Schwedt zu bieten? Was gibt es zu sehen, was zu erleben? An acht dezentralen Infopunkten in verschiedenen Schwedter Einrichtungen können sich Besucher zukünftig über die touristischen Angebote der Stadt informieren.

Initiiert wurden sie von der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft „Touristische Entwicklung Schwedt/Oder“, der auch der Unternehmensverbund Stadtwerke Schwedt angehört. Ziel der Infopunkte ist es, die Angebote der Stadt für Touristen sichtbarer zu machen.

Einheitlich gestaltete Prospektständer und ein gut erkennbares Info-Zeichen finden sich bereits an vielen Orten – an den ubs, im FilmforUM und Stadtmuseum, bei der UVG, im Rathaus, am StroamCamp und im Nationalparkzentrum in Criewen. So erreichen touristische Informationen die Besucher und Touristen genau dort, wo sie in der Oderstadt unterwegs sind.

Der Eingangsbereich des AquariUm ist einer der acht Standorte für die neuen Infopunkte.

Foto: SPREE-PR/Petsch

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Neue Fernwärmeleitung zum ZOWA

Abwärme wird zur Energiequelle

Neue Fernwärmeleitung zum ZOWA

Am Firmensitz der Stadtwerke Schwedt wird derzeit eine neue Fernwärmetrasse verlegt.

Die etwa 800 Meter lange Leitung verbindet das Fernwärmenetz mit dem Zweckverband Ostuckermärkische Wasserversorgung und Abwasserbehandlung (ZOWA), der künftig als wichtiger Wärmeabnehmer und -lieferant eingebunden wird.

Ziel des Projekts ist es, bislang ungenutzte Abwärme aus der Abwasserbehandlung nutzbar zu machen. Dazu planen die Stadtwerke auf dem Gelände des ZOWA eine 1-Megawatt-Großwärmepumpe, die Ende 2028 in Betrieb gehen soll. Sie wird Wärme aus gereinigtem Abwasser in das Fernwärmenetz einspeisen.

„Außerdem wollen wir den ZOWA als Wärmekunden ans Netz anschließen, sodass im Winter der Erdgasverbrauch für die Beheizung des Klärprozesses durch erneuerbare Wärme ersetzt werden kann“, erläutert Projektleiter Reiner Buchholz auf der Baustelle der neuen Trasse.

Die Anlage soll jährlich rund 8 Gigawattstunden Wärme erzeugen – ausreichend für bis zu 1.000 Haushalte. „Es geht nicht darum, bestehende Versorgung zu ersetzen, sondern sie sinnvoll zu ergänzen“, so Buchholz weiter.

Auf dem Weg zum ZOWA werden zudem weitere Gewerbekunden an das Fernwärmenetz angeschlossen – erste bereits in diesem Jahr. Mit Inbetriebnahme der Wärmepumpe fließt dann klimafreundliche Wärme aus der Abwasserbehandlung direkt ins Schwedter Fernwärmenetz.

Projektleiter Reiner Buchholz.
Foto: SPREE-PR/Petsch

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Ein Projekt, das Wurzeln schlägt

Stadtwerke-Wäldchen in Hohenfelde

Ein Projekt, das Wurzeln schlägt

Es ist vollbracht: Das Stadtwerke-Wäldchen bei Hohenfelde steht. Im Frühjahr wurden die letzten der 500 Bäume gepflanzt.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Schwedt, Dirk Sasson, pflanzte mit den neuen Kunden Markus und Sabine Lück aus Landin sowie Bernd Wieczorek aus Passow und Uckertanne-Chef Matthias Mundt die letzten der insgesamt 500 Flatterulmen ins Stadtwerke-Wäldchen (v. li.).

Foto: UV SWS/Beckmann

Damit haben die Stadtwerke Schwedt nicht nur ein Versprechen eingelöst, sondern auch ein deutliches Zeichen für die Region gesetzt. Im Herbst 2025 hatte der Energieversorger eine besondere Aktion gestartet: Für jeden neu abgeschlossen Energie- oder Tele-kommunikationsvertrag wird ein Baum in der Uckermark gepflanzt. „500 Bäume für die Uckermark“ sorgte für reges Interesse – und überzeugte.

Gepflanzt von Kunden

Viel eher als gedacht, recken sich nun 500 junge Flatterulmen zwischen alten Lärchen, Eichen und weichem Moos dem Licht entgegen – gepflanzt von Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Schwedt, deren Geschäftsführer und dem Team von Uckertanne.

Die Flatterulme wurde ganz bewusst ausgewählt. „Sie ist robust, klimawandelresistent und passt perfekt in das Waldstück bei Hohenfelde“, erläutert Matthias Mundt von Uckertanne. Unter dem Schutz großer Bäume wachsen die rund 80 Zentimeter hohen Setzlinge nun heran – gut gesichert vor Wildverbiss.

Regionales Umweltprojekt

Ein Hinweisschild markiert das neue Waldstück, das sich bei einem Spaziergang besonders gut entdecken lässt. Bis die jungen Ulmen zu stattlichen Bäumen heranwachsen, werden noch einige Jahre vergehen. Doch schon jetzt ist sichtbar: Hier entsteht etwas Dauerhaftes.
Für die Stadtwerke steht fest: Weitere regionale Umweltprojekte, die sinnvoll zur Region passen und einen nachhaltigen Mehrwert schaffen, werden folgen.

Video der Baumpflanzaktion

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Weiterbildung während Ausbildung

Stadtwerke fördern junge Talente

Weiterbildung während Ausbildung

Glasfaser spleißen, Messungen analysieren und moderne Software zur Dokumentation und Projektplanung kennenlernen.

Der Auszubildende Hannes Filter beim Spleißen einer Glasfaser (rechtes F.). Dualstudent Lukas Geschke analysiert die Messung eines Glasfaserkabels.

Fotos: Lukas Geschke, Hannes Filter

Bei der Glasfaserschulung in Bargteheide bei Hamburg konnten mehrere Auszubildene und Studierende der Stadtwerke Schwedt drei Tage lang tief in die Welt der optischen Nachrichtentechnik eintauchen. „Jetzt können wir Messprotokolle lesen, verstehen und auswerten“, berichtet Hannes Filter, angehender IT-Systemelektroniker.

Lukas Geschke, Dualstudent der Elektrotechnik betont: „Besonders hilfreich war die Möglichkeit, das Gelernte direkt unter Laborbedingungen anzuwenden – mit hochwertigem Werkzeug, präziser Messtechnik und fachlicher Begleitung. Eine Erfahrung, die Gold wert ist.“

Der Unternehmensverbund Stadtwerke Schwedt investiert bewusst in junge Talente und vermittelt mehr als Fachwissen. „Gute Ausbildung entsteht dort, wo Menschen gefördert, gefordert und ernst genommen werden“, sagt Ausbildungsleiterin Susanne Diesterweg. „Unsere Auszubildenden und Studierenden sind ein zentraler Teil unseres Erfolgs – und wir möchten ihnen die besten Voraussetzungen bieten, um fachlich wie persönlich zu wachsen.“

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Schutz und Sicherheit

Drei Fragen zu …

Schutz und Sicherheit

Als Betreiber von Strom-, Gas-, Fernwärme- und Telekommunikationsnetzen sind die Stadtwerke verpflichtet, hohe Sicherheitsstandards einzuhalten, um die Versorgungssicherheit und den Schutz sensibler Daten zu garantieren. Wir sprachen darüber mit Jörg Holz, dem Informationssicherheitsbeauftragten (ISB) der Stadtwerke Schwedt.

Jörg Holz, ISB der Stadtwerke Schwedt.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Herr Holz, muss denn jedes Stadtwerk ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) haben?

Nicht nur jedes Stadtwerk, sondern jeder Energieversorger unterliegt strengen gesetzlichen Vorschriften, die unter anderem ein ISMS beinhalten. Die Stadtwerke Schwedt sind eine besonders wichtige Einrichtung im Sinne des Gesetzes. Das Energiewirtschaftsgesetz verpflichtet die Stadtwerke ein Informationssicherheitsmanagement für den Betrieb der Prozessleittechnik der jeweiligen Sparten gemäß IT-Sicherheitskatalog aufrechtzuhalten. In der Vergangenheit hatten die Stadtwerke Schwedt für diese Themen immer externe Partner. Das ist nun anders: Die Positionen des Datenschutzbeauftragten (DSB) sind seit vergangenem Jahr und des ISB seit Mitte 2024 intern besetzt.

Was ist ihre Aufgabe als Informationssicherheitsbeauftragter genau?

Es geht darum, Sicherheitsrichtlinien zu erstellen, um unter anderem Risiken identifizieren zu können. Auch Gegenmaßnahmen für die Risikominimierung gilt es zu planen, zu integrieren und zu überwachen. Die Sensibilisierung und Schulung von Mitarbeitenden ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Denn all diese Aufgaben werden bei den Stadtwerken Schwedt im Team bearbeitet. Es existiert ein Informationssicherheitsteam, bestehend aus Vertretern aller Abteilungen.

Wozu braucht man überhaupt das ISMS-Zertifikat?

Nun, das ist ganz klar im Energiewirtschaftsgesetz geregelt und wird durch die Bundesnetzagentur reguliert. Ohne gültiges Zertifikat, darf kein Energienetz in Deutschland dauerhaft betrieben werden.

Vielen Dank für das Gespräch!

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Energiepreise bleiben 2026 stabil

Nahost-Krise

Energiepreise bleiben 2026 stabil

Die Strom- und Gaspreise für Kundinnen und Kunden mit einem Privatkundenvertrag der Stadtwerke Schwedt bleiben bis zum Jahresende stabil. Der anhaltende Nahost-Konflikt hat in den vergangenen Monaten zu Verwerfungen an den Energiemärkten geführt.

Dennoch: „Die aktuellen Preise für diese Tarife behalten ihre Gültigkeit und werden 2026 nicht angepasst“, sagt Dirk Sasson, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwedt. Möglich macht dies eine vorausschauende und langfristige Beschaffungsstrategie: Energie werde von den Stadtwerken Schwedt frühzeitig und in mehreren Tranchen eingekauft. So lassen sich kurzfristige Preisschwankungen an den Energiemärkten deutlich besser ausgleichen. Kunden bietet diese Einkaufsstrategie mehr Sicherheit.

Ausgenommen von der Preisstabilität sind derzeit die etwa 4 Prozent Verbraucherinnen und Verbraucher in der Grund- und Ersatzversorgung – die können sich jederzeit im Kundenzentrum der Stadtwerke zu den günstigen Energietarifen informieren, diese buchen und fortan sparen.

Das Kundenzentrum im Centrum Kaufhaus Schwedt erreichen Sie telefonisch unter 03332 449-449 oder unter kundenservice@stadtwerke-schwedt.de.

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Mit Autopilot zur Arbeit

Gesichter des Unternehmensverbundes

Mit Autopilot zur Arbeit

Die Mitarbeitenden des Unternehmensverbundes Stadtwerke Schwedt geben jeden Tag ihr Bestes – im Team, im Projekt und mit Blick auf den Kunden. Doch was passiert, wenn der Arbeitstag endet? In loser Folge stellen wir die Hobbys und Leidenschaften der Kollegen vor.

Jan Bovermin als „Pilot“ im Cockpit einer realen Lufthansa-Maschine: Die Uniform hat er sich aber nur digital übergezogen.
Fotos (4): Jan Bovermin

Wenn Jan Bovermin morgens bei den Stadtwerken Schwedt seinen Arbeitstag beginnt, ist „sein“ Airbus A 380 schon auf Reiseflughöhe. Während er sich als Facility Manager um Haustechnik, Außenanlagen, Türen, Fenster oder kleinere Elektroarbeiten kümmert, hält der Autopilot Kurs – bis er nach Feierabend wieder als virtueller Pilot übernimmt. Dann setzt sich Jan Bovermin zu Hause an seinen Flugsimulator, um den Langstreckenflieger sicher zu landen.

Sein Flugsimulator am heimischen PC.

Seit 2019 arbeitet der gelernte Elektriker bei den Stadtwerken. Im Facility Management bei der Infra Schwedt sorgt er dafür, dass rund um Gebäude und Technik alles reibungslos funktioniert. Eine Aufgabe, die Organisationstalent, technisches Verständnis und einen Blick fürs Ganze verlangt – Eigenschaften, die auch sein außergewöhnliches Hobby prägen.

Die Fliegerei begleitet ihn schon eine ganze Weile

Vor mehr als 20 Jahren entdeckte er Flugsimulatoren-Spiele für sich, seit 2012 fliegt er online für die virtuelle Airline „Star Aviation“ – egal ob in der einsitzigen Cessna oder dem großen Langstreckenflieger. Dort hat er längst den Rang eines „Senior Commercial Flight Captain“ erreicht und gehört als einer von drei CEOs zur Führungsebene. Sein Spezialgebiet: alles rund um die Flugzeugflotte – von Anschaffung, Wartung bis hin zur Organisation und den Finanzen der virtuellen Airline.

Besonders fasziniert ihn die Technik. „Ein Flugzeug zu fliegen ist das eine“, sagt er. „Aber was alles passieren muss, bevor es überhaupt abheben kann, begeistert mich immer wieder.“ Vom Programmieren der Systeme über die Flugplanung bis zum Start ist jeder Flug ein komplexes Zusammenspiel aus Technik und Präzision.

Ein Airbus 380-800 der virtuellen Airline „Star Aviation.

Am liebsten ist Jan Bovermin auf der Mittelstrecke unterwegs, etwa nach Barcelona. Die Landung direkt am Meer fasziniert. Seine Lieblingsflugroute am heimischen PC ist aber Dubai, mit dem Airbus A 380. Die Größe, die Technik und die Eleganz dieses Giganten mit Platz für 740 Passagiere beeindrucken ihn immer wieder aufs Neue. Mehr als 2.300 Flüge und rund 6.000 virtuelle Flugstunden hat er inzwischen absolviert – mit einer beeindruckenden Erfolgsquote von 99,7 Prozent. Keine Bruchlandung, „ich bin höchstens mal am falschen Flughafen gelandet“, schmunzelt er.

Auch im „realen“ Leben ist Jan Bovermin gern in der Luft unterwegs. Wann immer sich die Gelegenheit bietet, reist er mit dem Flugzeug in den Urlaub – und nutzt dabei gern die Chance, einen Blick ins Cockpit zu werfen. Besonders gefreut hat er sich über ein Geschenk seiner Kolleginnen und Kollegen zu seinem 60. Geburtstag: einen Rundflug, den er schon bald einlösen wird.

So sieht das Cockpit eines virtuellen Flugzeugs von innen aus.

Zur virtuellen Airline „Star Aviation“ kam er übrigens durch seinen Sohn. Inzwischen teilt auch sein Enkel Endrew die Leidenschaft des Fliegens mit dem Flugsimulator und absolviert zusätzlich eine Ausbildung zum virtuellen Fluglotsen.

Für Jan Bovermin ist das Fliegen vor allem eines: der perfekte Ausgleich zum Arbeitsalltag.

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Was macht eigentlich ein … Strommonteur?

Berufe im Unternehmensverbund der Stadtwerke Schwedt

Was macht eigentlich ein … Strommonteur?

Es ist 7 Uhr. Auf dem Firmengelände der Stadtwerke Schwedt beginnt Christian Plepp seinen Arbeitstag. Der 42-Jährige ist gelernter Elektroinstallateur und arbeitet seit 2014 als einer von vier Strommonteuren bei dem Energieversorger.

Stromzählerwechsel stehen an: Strommonteur Christian Plepp auf dem Sprung zum Kunden.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Er sorgt meist im Hintergrund dafür, dass der Strom im Schwedter Netzgebiet stets zuverlässig fließt. Ohne Strom ginge nichts, kein Kühlschrank, kein Computer, kein Licht! Auf 204 Quadratkilometern mit rund 30.000 Einwohnern kümmern sich Plepp und seine Kollegen um ein 681 Kilometer langes Stromnetz – jeden Tag, rund um die Uhr. Doch was machen Strommonteure genau?

Vielfältige Aufgabengebiete

Ein Blick in den Alltag zeigt: Routine gibt es kaum. „Im Moment tauschen wir turnusgemäß viele Stromzähler“, erklärt Christian Plepp. Der Tag beginnt mit kurzer Abstimmung im Team – und einem Kaffee. Danach geht es zu den Haushalten. In der nächsten Woche kann alles anders aussehen: Arbeiten an der Straßenbeleuchtung, Reparaturen an Ampeln, Betreuung von Ladesäulen oder Wartungen im Netz, etwa an Trafostationen, gehören auch zum Aufgabengebiet.

„Kommt es zum Störfall, wird auch mal die Mittagspause verschoben“, sagt er. Häufig seien Tiefbauarbeiten die Ursache, wenn ein Bagger ein Kabel beschädigt. Das Schwedter Stromnetzes verläuft unterirdisch, stürmisches Wetter macht ihm wenig aus. Kritischer wird es ab Frühjahr mit zunehmender Bautätigkeit. Dann zeigt sich die Stärke des Systems. Das Schwedter Stromnetz ist als Ring aufgebaut: Trafostationen sind miteinander verbunden. „Fällt ein Abschnitt aus, wird in der Netzleitwarte der Strom schnell umgeschaltet“, erklärt der Strommonteur. „Für viele Kunden bleibt das Licht daher nur kurz – oder gar nicht – aus.“

Manchmal Detektiv-Arbeit

Die eigentliche Herausforderung beginnt danach: die Fehlersuche. Über die Leitwarte wird der betroffene Bereich eingegrenzt. Vor Ort prüfen Monteure das Netz Schritt für Schritt, messen Spannungen und testen Kabel. Ist kein Schaden sichtbar, helfen spezielle Messgeräte, Fehler im Erdreich zu orten. „Manchmal sieht man es sofort – und manchmal muss man detektivisch arbeiten.“

Ein wöchentlicher Bereitschaftsdienst sichert in Schwedt stets schnelles Handeln rund um die Uhr. „Am Wochenende wird er oft zu Einfamilienhäusern gerufen“, sagt Plepp. Etwa wenn beim Bau eines neuen Gehwegs ein Hauskabel beschädigt wird. Sein Rat: Vor Bauprojekten eine Leitungsauskunft einholen, um den Verlauf seiner Leitungen zu kennen.

Ist die Schadstelle gefunden, wird das Kabel freigelegt und repariert. Erst dann wird der ursprüngliche Netzabschnitt oder Hausanschluss wieder zugeschaltet.

„Sicherheit hat bei uns im Alltag oberste Priorität“, betont der Strommonteur. Feste Regeln, Schutzkleidung und regelmäßige Schulungen etwa zur Kabelortung, Arbeiten unter Spannung sowie Bedienung von Hebebühnen und Lkw sind Pflicht.

Das Ziel ist klar: „Wir wollen abends alle gesund nach Hause.“ Was ihn antreibt? Die Abwechslung – und das Team. „Kein Tag ist wie der andere. Genau das macht den Job spannend.“

Störungen im Schwedter Stromnetz

*Quelle: BNA „Bundesweite Kennzahlenentwicklung Strom“

2025  4,036 Ausfallminuten/Kunde

Die Ausfallzeiten im Stromnetz der Stadtwerke Schwedt liegen damit weiter unter dem Bundesdurchschnitt von 11,7 Ausfallminuten/Kunde*.

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