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Nationalpark-Ecke August 2025

Julia Kuwald, Mitarbeiterin StroamCamp und Unterstützerin des Fördervereins Nationalpark Unteres Odertal e. V.
Foto: SWS

Nationalpark-Ecke

Liebe Freunde des Nationalparks,

was gibt’s Schöneres als einen Herbstspaziergang im bunten Blätterwald? Wer den Blick senkt, entdeckt vielleicht Steinpilze oder Pfifferlinge! Wussten Sie, dass Pilze botanisch weder zu den Tieren noch zu den Pflanzen gehören? Sie bilden ein ganz eigenes Reich mit Eigenschaften von beiden – echte Naturwunder!

Auch bei den Schwalben ist was los: Auf dem Campingplatz werden die Jungen flügge, bald geht’s gen Süden. Einst galten sie als Glücksbringer – und heute? Sie schützen uns ganz praktisch vor Mücken!

Und apropos Glück: Unser Nationalpark wird 30 – herzlichen Glückwunsch! Auf die nächsten 30!

Ihre Julia Kuwald
Mitarbeiterin StroamCamp und
Unterstützerin des Fördervereins
Nationalpark Unteres Odertal e. V.

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Stadtwerke bringen Motorsport-Nachwuchs auf Touren

Große Pläne auf zwei Räder

Stadtwerke bringen Motorsport-Nachwuchs auf Touren

Mit lautem Röhren erklimmt Lina einen steilen Hügel, setzt zur Kurve an und die Reifen graben sich kurz in den Sandboden. Die 14-Jährige ist ganz in ihrem Element – natürlich in Helm, Stiefel, Schutzkleidung. „Adrenalin und Geschwindigkeit machen die Faszination aus“, sagt sie.

  • Lina im Gelände auf der 350 Meter langen Kinderrennstrecke.
    Fotos: SPREE-PR/Petsch
  • Lina ist das einzige Mädchen beim MC Schwedt.
    Fotos: SPREE-PR/Petsch
  • Eine Motorcrossmaschine für Kinder ab 5 Jahre – künftig soll es Leihmaschinen geben.
    Fotos: SPREE-PR/Petsch

Lina ist das einzige Mädchen beim MC Schwedt – noch. Der traditionsreiche Motorsportverein, 1964 gegründet, 60 Mitglieder, will künftig mehr Kinder für den Motocross-Sport begeistern und den früheren Landesleistungsstützpunkt wieder aufleben lassen. „Dafür haben wir eine 350 m lange Kinderrennstrecke in Blumenhagen ausgebaut“, sagt der Vorstandsvorsitzende Steve Meier. Demnächst sollen Schnupperkurse angeboten werden – inklusive Leihmaschinen für Kinder ab 5 Jahren und Schutzausrüstung. So können Familien den Einstieg ausprobieren, ohne gleich mehrere tausend Euro investieren zu müssen.

„Motocross ist faszinierend, aber auch teuer. Uns ist wichtig, dass niemand aus Kostengründen draußen bleiben muss“, sagt Meier. Unterstützt wird der Verein dabei von den Stadtwerken Schwedt: Für Strom, Telefon und Internet sorgt das Unternehmen bereits, jetzt fördern sie den Verein auch finanziell. „Ein nachhaltiges Sponsoring“, betont Meier.

Neben nationalen und internationalen Rennen ist das Vereinsgelände mit vier Hektar Fläche auch ein beliebter Trainingsort – für Profis wie für Anfänger. „Für Leute, die wirklich versuchen an Meisterschaften teilzunehmen, bietet unsere 1680 m lange Strecke ein ziemlich hohes Niveau“, so Steve Meier, selbst Dirt-Biker. Und mit Projekten wie der neuen Nachwuchsförderung soll der Motocross-Sport auch in Zukunft in der Region eine stärkere Rolle spielen.

Vielleicht ist Lina dann nicht mehr das einzige Mädchen.

Alle Infos zu Trainingsmöglichkeiten und Veranstaltungen

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Deutsche U23-Boxmeisterschaften

Deutsche U23-Boxmeisterschaften

Schlagkräftige Unterstützung

Vom 22. bis 25. Oktober fliegen in Schwedt die Fäuste! Die Deutschen U23-Meisterschaften im Boxen stehen an – und versprechen Spannung pur!

Auch zwei Schwedter haben sich qualifiziert und vertreten Brandenburg: Bei den Frauen Emelie Frädrich, bei den Männern der Titelverteidiger Adam Shapianov. Ausgerichtet wird das Spitzen-Event vom Uckermärkischen Boxverein 1948 Schwedt e.V. und – nebst Stadtsparkasse Schwedt – unterstützt durch die Stadtwerke Schwedt. „Mit der Spende über 8.000 Euro können wir die Lizenzgebühren für die Meisterschaften bezahlen und den Boxring erneuern“, sagt Carmen Bauer, Vorstand des Vereins.

Zur U23-DM werden 130 bis 160 Boxerinnen und Boxer im Alter von 18 bis 22 Jahren erwartet. Geboxt wird in je 10 Gewichtsklassen, vom 22. bis 24. Oktober täglich um 11, 15 und 19 Uhr. Das Frauenfinale steigt am 24.10. um 19 Uhr, das Männerfinale folgt am 25.10. um 11 Uhr. Die Tageskarte kostet 10 € vor Ort. „Wir freuen uns natürlich über viele Zuschauer“, so Bauer.

Die Schwedterin Emelie Frädrich hat sich qualifiziert und vertritt Brandenburg.

Foto: UBV 1948 Schwedt e.v.

U23-DM in Schwedt am 22. – 25. 10., Sporthalle „Neue Zeit“

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Wilder Westen im tiefsten Osten

UMschau-Tipp mit Verlosung

Wilder Westen im tiefsten Osten

Balla ist ein Draufgänger, der die Anarchie auf der Baustelle bekämpft, indem er Material stiehlt und seine Kollegen tyrannisiert. Dabei geht es ihm nur um seinen eigenen Vorteil.

Spur der Steine in der Regie von André Nicke kommt auf die Bühne.

Plakat: ubs

Seine Brigade besteht aus den besten, aber auch den rebellischsten Arbeitern – ein explosives Gemisch! Der Idealist Horrath ist entschlossen, Balla von der Vision eines gemeinsamen, größeren Ziels zu überzeugen. Doch das Schicksal schlägt zu: Horrath verliebt sich in die bezaubernde Ingenieurin Kati, die auch Balla den Kopf verdreht. Als Kati schwanger wird, ist nicht nur Horraths Karriere bedroht. Eine Geschichte über Liebe, Träume und harte Realität – mit Musik u. a. von den Puhdys, Silly, Renft. Die Inszenierung ist die letzte große musikalische Produktion, die vor Sanierungsbeginn des Großen Hauses zu sehen sein wird. Premiere: 4. Oktober 2025, 19:30 Uhr, Großer Saal.

Alle Termine auf: theater-schwedt.de

Spur der Steine

Viel Glück!

Für die Vorstellung am Samstag, dem 11. Oktober 2025 um 19:30 Uhr, verlosen wir 2 x 2 Freikarten. Einfach eine E-Mail mit dem Begriff „Steine“ an: umschauschwedt@spree-pr.com.

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Schwedt mischt mit!

Dirk Sasson.
Foto: SPREE-PR/Arbeit

Editorial

Schwedt mischt mit!

Liebe Leserinnen und Leser,

die UMschau gibt es nun auch digital und kann bequem auf Smartphone oder Computer gelesen werden. Werfen Sie doch mal einen Blick in unser E-Paper.

Hier wie dort berichten wir über Themen, die uns als Unternehmensverbund umtreiben. Es geht um Energiepolitik, Innovationen, aktuelle Projekte und vor allem um Sie. Die Menschen, die wir versorgen, die die Region gestalten und am Laufen halten. Wir alle bringen uns ein.

Seit Mai vertrete ich als Vorsitzender der BDEW-Landesgruppe Berlin/Brandenburg die Interessen unserer Region. Das gibt Brandenburg – und damit auch Schwedt – eine Stimme, wenn es um Energie, Wasser, Versorgung und die großen Zukunftsthemen geht. Wieder eine Chance, mitzugestalten.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihr Dirk Sasson,
Geschäftsführer des
Unternehmensverbundes
Stadtwerke Schwedt

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Energiepolitik im Wandel

Energiepolitik im Wandel

Was hat sich schon bewegt?

Die neue Bundesregierung ist nun über 100 Tage im Amt. Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag über zwei Dutzend Energievorhaben vereinbart – aber was davon wurde schon umgesetzt? Und was ist in der Pipeline?

Der Status der wichtigsten Energievorhaben der Bundesregierung. In der Tabelle: Grün – Vorhaben wurde final beschlossen. Gelb – Entwurf wurde innerhalb der Regierung beschlossen. Rot – Anfangsphase, es liegt noch kein Entwurf der Regierung vor.

Grafik: SPREE-PR/Uftring

Senkung Strompreise

Das war das größte Versprechen im Koalitionsvertrag. Die Rede war von einer Strompreisentlastung von mindestens 5 Cent pro kWh durch Stromsteuersenkung und Umlagenkürzung. Inzwischen wurde die angekündigte Steuer-Senkung für Haushalte aber gestrichen – sie bleibt nur für Industrie in Aussicht. Die Strompreise für Haushalte sollen rein über einen Zuschuss zu den Netzentgelten über das bisherige Maß hinaus sinken, das geht aus dem Entwurf für den Bundeshaushalt 2026 hervor, der nach der Sommerpause vom Bundestag verabschiedet werden soll. Für den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) bleiben diese „Entlastungen hinter den Erwartungen zurück“. BDEW-Chefin Kerstin Andreae: „Insbesondere die seit Jahren vom BDEW geforderte Reduzierung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß für alle lässt weiter auf sich warten.“ Dabei sind günstige Strompreise ein wichtiger Hebel für die Energiewende und für mehr private Investitionen: Wärmepumpen lohnen sich um so mehr bei niedrigen Stromkosten und auch der Umstieg auf E-Fahrzeuge wird attraktiver, wenn der Strompreis sinkt.“

Und auch die Zeit drängt: Denn Stromversorger und Netzbetreiber, die die Zuschüsse in ihre Entgelte einpreisen und so Entlastungen an die Stromkunden weitergeben, müssen ihre Netzentgelte bis zum 15. Oktober veröffentlichen. „Auch die Energieversorger haben feste Fristen für die Einbeziehung der Entlastung in die Energiepreise”, mahnt Kerstin Andreae. Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) forderte ebenso rasches Handeln: „Damit die Entlastung planmäßig erfolgen kann, müssen die erforderlichen gesetzlichen Beschlüsse im September gefasst werden.” Die Bundesregierung will, dass die Energieentlastungen ab 1. Januar 2026 greifen. Bundestag und Bundesrat müssen aber noch zustimmen.

Entlastung Gaskunden

Gaskunden sollen ab 1. Januar 2026 spürbar entlastet werden, beschloss das Bundeskabinett am 6. August. Künftig soll die Gasspeicherumlage entfallen, die 2022 nach dem russischen Angriff auf die Ukraine eingeführt wurde. Die Umlage soll künftig vom Bund übernommen werden – für einen 4-Personen-Haushalt bedeutet das eine Ersparnis von bis zu 60 Euro im Jahr. Der entsprechende Gesetzentwurf zur Abschaffung der Gasspeicherumlage geht jetzt in das parlamentarische Verfahren.

Ausbau Erneuerbarer Energie

Erledigt ist das Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie für Erneuerbare Energien (RED III). Es wurde am 11. Juli 2025 vom Bundesrat gebilligt. Damit wächst Planungssicherheit, die Bebauung von Windflächen wird beschleunigt. Stadtwerke können leichter in Projekte investieren. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßte daher die Zustimmung des Bundesrats. Das Gesetz bringe wichtige Verbesserungen für Stadtwerke, die in Windenergie, erneuerbare Wärme und Geothermie investieren. „Kommunale Unternehmen brauchen schnelle und verlässliche Genehmigungen, um ihre Projekte zügig umsetzen zu können“, so VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing.

Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Union und SPD wollen das sogenannte Heizungsgesetz durch ein technologieoffeneres Gebäudeenergiegesetz ersetzen. Ziel: flexiblere Regeln zur Nutzung erneuerbarer Wärme und längere Umsetzungsfristen. Ein entsprechender Entwurf soll noch vor Herbst ins Kabinett, das Gebäudeenergiegesetz bis Ende 2025 reformiert sein.

Fazit:

Das für Energievorhaben zuständige Bundeswirtschaftsministerium um Ministerin Katherina Reiche hat in der parlamentarischen Sommerpause kaum Zeit verloren – so konnte sich das Bundeskabinett mehrmals im Juli und August mit weiteren Energievorhaben befassen und Beschlüsse verabschieden. Darunter z. Bsp. Geothermie-Beschleunigungsgesetz, EnWG-Novelle, Energy Sharing, Messstellenbetriebsgesetz. Es wird also ein heißer Herbst im Parlament.

Zwei starke Stimmen für Brandenburg

  • Katherina Reiche

    Bundeswirtschaftsministerin

    Am 6. Mai 2025 wurde die Brandenburger CDU-Politikerin Katherina Reiche zur Bundesministerin für Wirtschaft und Energie ernannt. Sie hat Tempo vorgelegt. Ihre To-do-Liste ist lang: Reform des Gebäudeenergiegesetzes, Ausbau von Geothermie, Wind- und Solarkraft… Katharina Reiche stammt aus Luckenwalde, ist gut vernetzt in Politik und Wirtschaft. Sie war Bundestagsabgeordnete, Staatssekretärin und Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU). Zudem leitete sie den Energieversorger Westenergie. Diese Erfahrung wurde in der Branche als Vorteil angesehen, da sie die Herausforderungen der Stadtwerke kennt und kein Neuland betritt.

    Foto: BMWE/Chaperon

  • Dirk Sasson

    Landesgruppenchef des BDEW

    Er ist die neue starke Stimme für die Energie- und Wasserwirtschaft in Berlin und Brandenburg: Der Geschäftsführer des Unternehmensverbundes Stadtwerke Schwedt wurde Mitte Mai zum Vorsitzenden der BDEW Landesgruppe Berlin-Brandenburg gewählt. Mit diesem Mandat wird er künftig auch im Bundesvorstand des BDEW mitwirken. Der BDEW bringt die Anliegen der Energie- und Wasserwirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit ein – auf Landes- und Bundesebene sowie in Europa. Mit über 1.900 Mitgliedsunternehmen spricht der BDEW für einen großen Teil der Versorgungswirtschaft in Deutschland.

    Foto: Stadtwerke Schwedt

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Sanierung 60 Jahre alter Leitungen

Sanierung 60 Jahre alter Leitungen

Fernwärmetrasse flott für Zukunft

Stadtwerke-Planungsingenieur Wärme Moritz Müller und Vorarbeiter Marcel Volkmann der ausführenden Firma TRS begutachten die Bauarbeiten unweit der Hohensaaten-Friedrichthaler-Wasserstraße (Kanal) im Grünstreifen zwischen Wohngebäude und Uferpromenade.

Stadtwerke-Planungsingenieur Wärme Moritz Müller und Vorarbeiter Marcel Volkmann der ausführenden Firma TRS

Foto: SPREE-PR/Petsch

Seit Juli wird Am Kanal 1–10 eine rund 60 Jahre alte Fernwärme-Hauptleitung im offenen Graben auf 210 Metern saniert. Die alte Trasse hatte noch eine einfache Isolierung aus Stroh und Dachpappe. Die neuen Kunststoffmantelrohre (Vor- und Rücklauf) reduzieren Wärmeverluste, sorgen künftig für mehr Effizienz sowie Versorgungssicherheit und schaffen die Basis für neue Hausanschlüsse, etwa im Gebiet „Am Kiez”. Bis Ende September ist der Graben wieder geschlossen. „Die Sanierung des Fernwärmenetzes ist eine präventive Maßnahme“, erklärt Moritz Müller. Rund 400.000 Euro investieren die Stadtwerke jährlich in die Netzsanierung. Dank Nutzung von Abwärmequellen der PCK-Raffinerie versorgen die Stadtwerke die Schwedter Haushalte bereits heute mit Fernwärme aus bis zu 50 Prozent zertifizierten nachhaltigen Energien.

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Gewichtheber auf Schienen!

Schwerlast im Schwedter Hafen

Gewichtheber auf Schienen!

Gestatten, das ist einer der stärksten Kollegen am Schwedter Hafen! Immer wenn hier Schwerlasten umgeschlagen werden wollen, steigen besondere Gewichtheber in den Ring!

Etwa der Portalkran (siehe Foto). Seit 2001 prägen zwei von ihnen das Bild am Hafen. Auf Schienen geführt, bewegen sie sich auf einer Strecke von rund 350 Metern entlang der Kaikanten – flexibel, zuverlässig und mit beeindruckender Kraft. Für die Bedienung der Kräne ist eine fachspezifische Ausbildung sowie langjährige Erfahrung erforderlich. „Unsere vier qualifizierten Kranführer schätzen insbesondere die flexiblen Einsatzmöglichkeiten und natürlich auch den Ausblick aus 15 Metern Höhe über das gesamte Hafengelände“, sagt Hafenmeisterin Christine Lang mit einem Augenzwinkern. „Die Kräne kommen vorwiegend beim Umschlag von Schütt- und Stückgütern, wie z. B. Holzhackschnitzeln, Kiesen und Sanden zum Einsatz. Aber auch bei vorgefertigten Teilen für Windkraftanlagen, Sportbooten oder anderen kompakten Gütern.“ Ihre hohe Tragfähigkeit von bis zu 45 Tonnen und die präzise Steuerbarkeit machen sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Hafeninfrastruktur.

Der Portalkran vom Schwedter Hafen verfügt über eine Hebekapazität von 45 Tonnen und einen Bewegungsradius von 360 Grad.

Foto: Markus Voelter

Sollen Lasten darüber hinaus bewegt werden, kommt die speziell konzipierte Schwerlastplatte direkt an der Kaikante zum Einsatz. Hier können dann die absoluten Giganten – Raupenkräne, die bis zu 1.000 Tonnen heben – direkt vor Ort aufgebaut werden. Sie ermöglichen den sicheren Umschlag von Großkomponenten – etwa die Verladung von bis zu 355 Tonnen schweren Transformatoren für Umspannwerke auf Spezialtransporter. Bereits drei solcher Schwerlastumschläge hat der Schwedter Hafen allein in diesem Jahr vollbracht.

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Zwischen Marketing und Matschpfoten

Die Gesichter des Unternehmensverbundes

Zwischen Marketing und Matschpfoten

Die Mitarbeitenden des Unternehmensverbundes Stadtwerke Schwedt geben jeden Tag ihr Bestes – im Team, im Projekt und mit Blick auf den Kunden. Doch was passiert, wenn der Arbeitstag endet? In loser Folge stellen wir die Hobbys und Leidenschaften der Kollegen vor.

Stadtwerke-Mitarbeiterin Lara Jaksch mit Pina und Josi an der Querfahrt.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Lara Jaksch ist Marketingverantwortliche im Energiebereich bei den Stadtwerken. Sie analysiert Kundenbedürfnisse, hat Trends im Blick und entwickelt Strategien, um Produkte sichtbarer zu machen. Sie hat unter anderem die aktuelle Energiekampagne „Energie für die Uckermark. Energie für Zuhause.“ oder die Wiedereinführung des Neukundenbonus bei Sonderprodukten Strom und Gas (siehe Infokasten) mit auf den Weg gebracht. Im Marketing trifft kreative Arbeit auf straffe Zeitpläne und volle Konzentration. Ausgleich dazu findet die 26-Jährige gelernte Mediengestalterin bei ihren zwei treuen Vierbeinern, die für sie mehr sind als nur Haustiere.

Bei der Runde im Nationalpark mit Blick auf Schwedt.

Foto: SPREE-PR/Petsch

3 Gassirunden am Tag

Sobald Lara Jaksch nach Feierabend den Wohnungstürschlüssel umdreht, beginnt die „Entspannung“. Pina und Josi warten schon – sie wollen Action! Mit der Labrador-Australian-Shepherd-Mix-Hündin Pina (5) und der Labrador-Hündin Josi (3), die ihr Partner mit in die Beziehung brachte, ist sie täglich unterwegs. „Dreimal am Tag geht’s raus – bei jedem Wetter, egal wie voll der Kopf ist. Und genau das tut mir gut.“ Ob Spaziergänge am Oder-Neiße-Kanal, Trainingseinheiten zwischendurch oder einfach Toben im Hundepark – Gassi gehen bedeutet für sie: abschalten, runterkommen, auftanken. „Der Alltag mit Hund bringt Bewegung, Freude und oft auch ziemlich dreckige Pfoten.“ Auf den Hund gekommen ist Lara Jaksch während ihrer Ausbildung in Dippoldiswalde – fern der Heimat Schwedt. Fremd in der Stadt, ohne Familie, schaffte der elfwöchige Welpe Pina fix ein Gefühl von Geborgenheit. „Mit ihr bin ich rausgegangen, habe Menschen kennengelernt und die Sächsische Schweiz erkundet. Sie war mein Anker in einer fremden Stadt.“ Zurück in Schwedt erging es ihr ähnlich. „Ich bin hier aufgewachsen, aber hatte dennoch vergessen, wie wunderschön die Uckermark ist. Mit Hund sieht man die Umgebung mit anderen Augen.“

Pina und Josi in Erwartung eines Leckerlis.
Foto: SPREE-PR/Petsch

Neben Bewegung und Begegnung bringt das Leben mit Hund auch eine Fähigkeit mit sich, die sie beruflich schätzt: innere Ruhe. „Ich habe gelernt, dass man sich nicht laut durchsetzen muss – weder mit Hunden noch im Job“, sagt sie. „Ein klarer Blick, eine ruhige Haltung – das funktioniert oft besser als Stress. Das hat mir im Beruf enorm geholfen.“

Und wie sieht der perfekte Feierabend aus? Lara Jaksch muss nicht lange überlegen: „Ein Spaziergang an der Querfahrt, die Hunde toben durchs Gras, wir beobachten die Kraniche auf dem Feld – der Ball darf natürlich auch nicht fehlen. Und wenn alle genug frische Luft und Bewegung getankt haben, geht’s zurück nach Hause. Dann wird gekuschelt – am liebsten auf der Couch, mit schweren Hundeköpfen auf dem Schoß. Manchmal ist es eben ganz einfach, zur Ruhe zu kommen.“

Comeback Neukundenbonus

*ausgenommen sind Mitarbeitende der Stadtwerke Schwedt

Der Neukundenbonus ist bei den Stadtwerken Schwedt zurück. Für Strom- und Gas-Neuverträge in Schwedt und überall dort, wo die Stadtwerke versorgen, gibt es ab sofort 50 € Gutschrift. Der Bonus* gilt für alle Privatpersonen, die in den letzten 12 Monaten keinen Vertrag bei den Stadtwerken Schwedt hatten.

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Mit selbstgebautem E-Rennwagen auf Europa-Tour

Dualstudent bei den Stadtwerken Schwedt

Mit selbstgebautem E-Rennwagen auf Europa-Tour

Während im französischen Transpolis die Rennmotoren summen, fiebert Jakob Seib (24) mit: Gemeinsam mit seinem Baltic Racing Team misst er sich dort gerade (bis 31. August) bei der Formula Student France mit 32 Top-Teams aus aller Welt. Nur wenige Wochen zuvor war das Team bereits beim Rennen im tschechischen Autodrom Most im Einsatz – jetzt also die zweite große Station auf der Europa-Tour.

Besuch beim Baltic Racing Team Anfang Juli in der Werkstatt in Stralsund (von links): Stadtwerke-Geschäftsführer Dirk Sasson mit „seinem“ Dualstudenten Jakob Seib, Henning Schult (dualer Student Electrical Engineering), Paul Klawitter Teamleiter Baltic Racing und Susanne Diesterweg (Ausbildungsleiterin).

Foto: SWS

Jakob absolviert ein duales Studium bei den Stadtwerken Schwedt und ist seit einem Jahr im Studiengang Elektrotechnik an der Hochschule Stralsund eingeschrieben. Dort hat er sich direkt nach Studienstart dem Baltic Racing Team angeschlossen – ein Motorsportprojekt von Studierenden. „Wir haben einen Rennwagen gebaut, mit dem wir an Events der Formula Student teilnehmen“, erklärt er. Seine Aufgabe im Team: die Steuerungselektronik. „Ich bin in der ersten Saison in der LV-Electronics-Abteilung. Dort kümmern wir uns um die Steuerung des Autos. Wir entwerfen und designen Platinen, bestücken sie selbst – und steuern damit das komplette Auto.“

Gruppenfoto von allen Teams vom VDE E-Race im Juni in Schwedt. Das Basislager war auf dem StroamCamp.
Foto: Timon Suhk

Schon beim VDE E-Race im Juni in Schwedt überzeugte der Rennwagen TY25 mit Power und Präzision. Hier präsentierten zehn Teams ihre neugefertigten E-Rennwagen beim ersten großen Formula Student Event des Jahres einer Jury und unterzogen sich das erste Mal einer technischen Abnahme. Das Team um Jakob Seib holte vier erste Plätze und einen dritten – und qualifizierte sich damit für die Europa-Tour.

Die Stadtwerke Schwedt – als Hauptsponsor des VDE E-Race – unterstützen Jakob Seib voll und stellten seine praktische Arbeit für das Rennwagen-Projekt frei. „Die Vorbereitungen waren sehr stressig – aber wir wollten ein zuverlässiges Auto. Und das haben wir geschafft“, sagt Jakob. „Wir hatten dieses Jahr eine solide Grundlage, weil wir früh ein fahrendes Auto hatten und viel testen konnten.“

Der TY25 beim VDE E-Race im Schwedter Hafen.
Foto: Timon Suhk

Jetzt geht’s um alles. Und Jakob Seib weiß: „Man lernt hier extrem viel und man kommt mit Dingen in Kontakt, die man im Studium noch gar nicht hatte.“ Und was sagt sein Chef dazu? „Die Formula E-Student steht wie kaum ein anderes Projekt für Innovationsfreude, intensive Teamarbeit und effizientes Umsetzen – das ist es, was wir in unserer Arbeit brauchen“, so Dirk Sasson, Geschäftsführer des Unternehmensverbundes Stadtwerke Schwedt.

Infos zu Ausbildung und Studium bei den Stadtwerken

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