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Intelligenten Messsystemen

3 Fragen zu …

Intelligenten Messsystemen

Stromzähler kennt jeder – aber die neuen, intelligenten Messsysteme sind mehr als nur Zahlenableser. Sie gelten als Schlüsselbaustein für die Energiezukunft, denn sie helfen, das Netz stabil und die Abrechnung fair zu halten. Wir sprachen darüber mit Benjamin-Julien Kempin, Sachgebietsverantwortlicher Netzleitwarte und Messstellenbetrieb.

Experte Benjamin-Julien Kempin.

Foto: SPREE-PR/Petsch

1. Was ist ein Intelligentes Messsystem genau?

Es besteht aus einem modernen digitalen Stromzähler und einem Kommunikationsmodul, dem sogenannten Smart-Meter-Gateway. Es misst wie gewohnt den Stromverbrauch, überträgt die Daten aber verschlüsselt und sicher an den Messstellenbetreiber. Die Technik erfüllt höchste Sicherheitsstandards und ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geprüft. Praktisch: Die klassische Ablesung vor Ort entfällt, die Daten liegen in einheitlicher Form vor.

2. Warum braucht man sie?

Unsere Energieversorgung verändert sich: Immer mehr Haushalte erzeugen inzwischen eigenen Strom mit Solaranlagen, nutzen Wärmepumpen oder laden Elektroautos. Das stellt das Netz vor neue Aufgaben, das Stromnetz muss diese zusätzlichen Anforderungen ausgleichen. Intelligente Messsysteme liefern dafür die notwendige Datenbasis – sie schaffen Transparenz, ermöglichen genauere Abrechnungen und eröffnen die Möglichkeit, in Zukunft flexible Tarife anzubieten.

3. Wer bekommt sie und wann?

Der Gesetzgeber schreibt vor, wer ein intelligentes Messsystem erhält. Dazu zählen Haushalte mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden, Betreiber von Erzeugungsanlagen ab 7 Kilowatt Leistung sowie bestimmte Gewerbekunden. Für alle anderen Haushalte besteht aktuell keine Einbaupflicht. Betroffene Kunden werden direkt von ihrem Messstellenbetreiber informiert, sobald ein Zählerwechsel ansteht.

Vielen Dank für das Gespräch!

Zählerablesung

Noch bis 30. 11. 2025 erfassen Mitarbeitende der Stadtwerke Schwedt die Zählerstände für Gas und Strom in den Ortsteilen Vierraden, Gatow und Hohenfelde.

Alle anderen Verbraucher im Netzgebiet wurden gebeten, ihre Zählerstände online unter
www.stadtwerke-schwedt.de oder per Antwortkarte an die Stadtwerke zu übermitteln. Die Ablesung bis Ende November dient als Grundlage für die Hochrechnung zum 31. 12. 

Wer eine verbrauchsgenaue Abrechnung wünscht, sollte den Stand vom 31. 12. bis spätestens 04. 01. 2026 übermitteln.

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Stadtwerke Schwedt senken Strompreise

Entlastung ab 2026

Stadtwerke Schwedt senken Strompreise

Ab 2026 senken die Stadtwerke Schwedt die Strompreise. Insgesamt werden Kunden um über 2 Millionen Euro entlastet.

1 Günstiger Einkauf: Die Stadtwerke konnten Strom an der Börse zu besseren Konditionen beschaffen.

2 Weniger Netzentgelte: Dank Bundeszuschuss sinken die Netzentgelte – und das wird direkt weitergegeben.

„Das ist ein Gewinn für alle – mehr Kaufkraft, mehr regionale Wertschöpfung“, freut sich Geschäftsführer Dirk Sasson, denn klar ist: Die Entlastung wird spürbar sein.

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Fachangestellter für Bäderbetriebe: Der Allrounder am Beckenrand

Azubis und Fachkräfte gesucht

Fachangestellter für Bäderbetriebe: Der Allrounder am Beckenrand

Das AquariUM Schwedt bildet 2026 wieder einen Fachangestellten für Bäderbetriebe (FAB) aus. Und freut sich auch auf Bewerbungen bereits erfahrener Fachkräfte. Der Job ist vielfältig und verantwortungsvoll. Wir trafen Daniel Weißer, der im Verbund mit dem Freizeitbad BAFF Eberswalde seine dreijährige Ausbildung abgeschlossen hat.

In den Katakomben des AquariUM: Daniel Weißer beprobt das gefilterte und aufbereitete Schwimmwasser.

Fotos (3): SPREE-PR/Petsch

Der 23-Jährige sorgt im Schwedter Freizeit- und Erlebnisbad für Sicherheit und Sauberkeit, damit Gäste ihren Aufenthalt sorglos genießen können. Noch bevor sie die ersten Bahnen ziehen, steht der Fachangestellte ab sechs Uhr in der Schwimmhalle. Nach festem Reinigungsplan säubert er Becken und Beckenumgang, testet Chlor- und pH-Werte im Reagenzglas. „Wir haben für jeden Wert eine Tropfenkombination“, erklärt er. „Das Wasser muss perfekt sein.“

Heute kennt er jede Leitung, kalibriert Messzellen und behebt kleine Störungen. Am Wochenende, wenn die Techniker frei haben, übernimmt er die Aufgabe ganz selbständig. Acht Uhr morgens, wenn das Sportbad wochentags öffnet, hat er Aufsicht, gemeinsam mit einem Rettungsschwimmer pro Schicht. „Wenn es voll ist und viele Kinder planschen und rutschen, muss man sehr konzentriert sein“, sagt Daniel Weißer. Schon im ersten Lehrjahr legte er die Rettungsschwimmprüfung ab, alle zwei Jahre wird die Rettungsfähigkeit erneut geprüft. „Man sollte fit bleiben.“ Als Azubi gehörte auch Schwimmtraining dazu, heute darf er Abzeichen abnehmen.

Aufsicht am Beckenrand des Spaßbads.

Hier kommt Daniel Weißer ins Schwitzen: Aufguss in der Panoramasauna im Saunagarten.

Zwischendurch verschwindet Daniel Weißer in den Saunabereich: Der Saunaaufguss ist eine weitere seiner Aufgaben. Um 12 Uhr steht er im kurzen Shirt und kurzen Hosen in der 90 Grad heißen Panoramasauna und heizt anderen beim Aufguss ein. Und wo erholt er sich privat am liebsten? „Auch am Wasser“, sagt er lachend. „Im Urlaub bin ich gern am Meer in Spanien.“

Noch bis zum 30.11. läuft die Bewerbungs­phase aller Ausbildungs­angebote des Unternehmens­verbunds Stadtwerke Schwedt für 2026.

Einfach online bewerben

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Aus Erfahrung gewachsen, für die Zukunft gerüstet

Im Gespräch mit Marco Kühn

Aus Erfahrung gewachsen, für die Zukunft gerüstet

Seit 30 Jahren begleitet Marco Kühn, Prokurist und Leiter Controlling des Unternehmensverbunds Stadtwerke Schwedt, den stetigen Wandel bei der Energieversorgung. Im Gespräch mit uns blickt er zurück, erklärt aktuelle Herausforderungen – und zeigt, warum die Stadtwerke für die Zukunft bestens gerüstet sind.

Der Schwedter Marco Kühn auf dem Dach des Firmensitzes des Unternehmensverbunds: Überblick und Weitsicht prägten seine Arbeit als Prokurist und Leiter Controlling in den vergangenen 30 Jahren. 
Foto: SPREE-PR/Petsch

Beruflicher Werdegang:

• 3 Jahre Beruf mit Abitur im PCK
• 1990 – 1994 Studium Berlin Wirtschaftsingenieurwesen
• seit 1995 bei den Stadtwerken
• 2010/2011 Masterstudium Kommunalwirtschaft
• seit 2017 Prokurist
• Januar 2025: 30. Jubiläum

Herr Kühn, Sie haben die Stadtwerke Schwedt 30 Jahre lang auf dem Weg zum Unternehmensverbund mitgestaltet. Erinnern Sie sich noch, wie die Energieversorgung damals aussah?

1995 war alles noch stark monopolistisch. Netz und Vertrieb waren eins, es gab keinen Wettbewerb. Preise mussten lediglich genehmigt werden. Erst mit der Liberalisierung 1998 begann der Wettbewerb, und damit eine völlig neue Ära. Der Übergang vom Monopolisten zum Wettbewerber war für alle Energieversorger eine echte Bewährungsprobe. Plötzlich musste man um Kunden kämpfen, neue Fähigkeiten aufbauen und strategisch denken – das hat uns als Team geformt.

Welche Technologien oder Projekte haben die Anfangsjahre besonders geprägt?

Naja, als im Sternzeichen Krebs Geborener bin ich per se in der Thematik verwurzelt … Es ist wohl meine Berufung, alles dafür zu tun, damit das Lebenselixier der Menschheit für heutige und künftige Generationen in der gewohnten Qualität und Quantität zur Verfügung steht und für Jedermann bezahlbar bleibt.

Was war besonders prägend in Ihrer Arbeit?

Die Vielseitigkeit. Kein Jahr glich dem anderen. Wir haben nicht nur Energie geliefert, sondern auch eine Hafengesellschaft, Kino, Schwimmbad und den Bereich Telekommunikation integriert. Es kamen Corona und Energiekrise. Unser Vorteil war Schnelligkeit: Im Vergleich zu großen Konzernen konnten wir Entscheidungen schneller treffen, unsere Hierarchien sind schlank und flach. Und: Als kommunales Unternehmen handeln wir vor Ort, für die Menschen hier. Das ist unsere Stärke.

Wärme aus Abwasser

Zusätzlich zur Abwärme aus dem PCK, will Schwedt künftig die bislang ungenutzte Wärme aus dem gereinigten Abwasser nutzbar machen. Die Fördermittel für das gemeinsame Projekte der Stadtwerke Schwedt und ZOWA sind bewilligt. Die geplante Anlage verfügt über eine Leistung von 1 Megawatt und kann jährlich rund 8 Gigawattstunden Wärme erzeugen – genug, um ab 2028 bis zu 1.000 Haushalte zu versorgen. Derzeit werden erste neue Fernwärmeleitungen vom Firmensitz der Stadtwerke zur ZOWA errichtet.

Wie hat sich die Kundenbeziehung über die Jahre entwickelt?

Früher waren Stadtwerke einfach da – heute müssen sie im Wettbewerb überzeugen. Wir setzen auf Vertrauen, Service und attraktive Produkte. Besonders die Kombination aus Energie, Telekommunikation sowie Freizeitangeboten wie Kino und Schwimmbad sorgt für eine starke Kundenbindung. Unsere Quote im eigenen Netzgebiet liegt bei über 90 Prozent – das ist bundesweit außergewöhnlich.

Warum ist die Energiewirtschaft heute so komplex?

Weil viele Akteure und Ebenen mitreden: EU, Bund, Länder, Kommunen – dazu Netzbetreiber, Erzeuger, Lieferanten, Dienstleister. Jedes neue Gesetz bringt neue Anforderungen und verkompliziert bestimmte Sachverhalte. Manchmal denke ich, man müsste alles auf null setzen und mit klaren Strukturen neu starten. Dennoch: Wir setzen alles gesetzeskonform um und behalten den Überblick.

Wie sieht die Energieversorgung von morgen in Schwedt aus?

Unser Ziel bleibt: eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung. Wir arbeiten eng mit der Stadt an der kommunalen Wärmeplanung. Die Integration erneuerbarer Energien und die Steuerbarkeit der Systeme werden entscheidend sein. Fernwärme bleibt ein Grundbaustein. Als Netzbetreiber und Partner der Kommune bauen und betreiben wir die Netze, und wir tun das mit Weitsicht.

Und wie ist ihr Ausblick?

Aus den positiven Erfahrungen der letzten Jahrzehnte schöpfen wir Zuversicht. Wir haben bisher jede Herausforderung als Unternehmensverbund gemeistert – deshalb blicke ich optimistisch in die Zukunft. Die nächsten Jahre werden spannend, besonders im Hinblick auf die Energiewende, Digitalisierung und regulatorische Veränderungen. Wir gehen die Transformation Schritt für Schritt an, vorausschauend und immer mit Blick auf die Menschen in Schwedt.

Vielen Dank für das Gespräch!

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Gemeinsame Aktion: 500 Bäume für die Uckermark

Der Stadtwerke-Wald

Gemeinsame Aktion: 500 Bäume für die Uckermark

Noch bis ins Frühjahr 2026 läuft die Aktion der Stadtwerke Schwedt: „Für jeden neuen Energie- oder Telekommunikationsvertrag pflanzen wir einen Baum in der Uckermark“, so lautet das Versprechen. Mitte Oktober wurden die ersten Jungbäume gesetzt!

Gemeinsame Baumpflanzaktion: Geschäftsführer Matthias Mundt und Jana Hempel von Uckertanne, Stadtwerke-Mitarbeiter Maurice Martini, Revierförsterin Judith Lenz mit ihrer Hündin Nami und Uckertanne-Praktikant Jan John pflanzen die ersten Flatterulmen im Forst Hohenfelde in Trupp-Pflanzung – einem Verjüngungsverfahren der Walderneuerung.

Fotos (2): SPREE-PR/Petsch

Es dauerte nur wenige Minuten und die etwa ein Meter hohen Flatterulmen streckten ihre Wurzeln in den Waldboden im Forst Hohenfelde bei Schwedt aus. Noch eingezäunt – gut geschützt vor Wildverbiss – dürfen die Laubbäume der Stadtwerke-Kunden hier auf lichten Stellen inmitten des Hochwalds auf Lebenszeit bis zu 250 Jahre wachsen und gedeihen. „Sie werden einmal 25 Meter hoch“, weiß Revierförsterin Judith Lenz. „Die Flatterulme ist eine heimische Baumart, der Baum des Jahres 2019, und passt perfekt zu den hiesigen Bodenverhältnissen. Sie ist robust, mag Schatten und reichert mit ihrem Laub den Boden mit Nährstoffen an.“ Die Revierförsterin freut sich über jedes Waldstück, das nachhaltig bewirtschaftet wird.

Insgesamt 500 Bäume wollen die Stadtwerke Schwedt bis Mitte 2026 pflanzen. Als kompetenten Partner können sie dafür auf die Firma Uckertanne Mundt aus Kunow zählen. Seit über 30 Jahren zieht der Familienbetrieb Weihnachtsbäume auf. Neben diesen landwirtschaftlichen Flächen, verfügt Uckertanne auch über Forst. Sie übernimmt nun Pflanzung, Pflege und Schutz des Stadtwerke-Walds. „Eine Win-win-Situation für beide Seiten“, erklärt Jana Hempel von Uckertanne. „Im Wald gibt es immer etwas zu tun. Das Aufforsten spielt dabei eine entscheidende Rolle. Dafür haben wir nun mit den Stadtwerken einen starken regionalen Partner an unserer Seite, der mit uns gemeinsam an die Umsetzung geht. Am Ende ist das keine Frage des Profits, sondern der Leidenschaft für unsere Wälder.“

Bei den Schwedtern kommt die Baumpflanzaktion gut an: 25 % des 500-Bäume-Ziels sind bereits erreicht. Für jedes neu abgeschlossene Energie- oder tio-Produkt, spenden die Stadtwerke Schwedt einen Baum. „Mit den neuen Bäumen wird ein bestehender Forst aufgeforstet und nachhaltig gestärkt. Dank unserer Kunden können wir so einen kleinen Betrag für einen gesunden Wald und ein stückweit mehr Lebensqualität hier vor Ort sorgen“, zeigt sich Dirk Sasson, Geschäftsführer des Unternehmensverbunds Stadtwerke Schwedt, überzeugt von dem Projekt.

Ein neuer Baum für jeden neuen Vertrag

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Familiärer Weihnachtstreff der Stadtwerke

LichterZeit am StroamCamp

Familiärer Weihnachtstreff der Stadtwerke

Gemütliche Feuerstellen, eine stimmungsvoll illuminierte Zeltwiese, ein anheimelnder Blick auf die beleuchtete Stadtbrücke, dazu Bastelangebote und charmante kulturelle Highlights. Mit der schönen Adventszeit zieht in Schwedt ein neues vorweihnachtliches Vergnügen ein: die LichterZeit am StroamCamp.

Auch zur LichterZeit warten heiße Getränke am offenen Feuer: Jana Jähnke (F. li) vom Veranstalter, den Stadtwerken Schwedt, Sven Ketel vom Technikstützpunkt und Programm-Organisatorin Ireen Mieczkowski.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Die Stadtwerke Schwedt laden an allen vier Adventswochenenden von Freitag bis Sonntag zum neuen Adventserlebnis ein. „Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir am Flusscampingplatz einen behaglichen Ort für Begegnungen und ein entspanntes Miteinander aller großen und kleinen Schwedter und ihrer Gäste schaffen“, verrät Jana Jähnke, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmensverbunds Stadtwerke Schwedt. Ein beschaulich beleuchteter Platz, ein gemütliches Loungezelt, behagliche Feuerstellen, eine Garteneisenbahn und Schwedts große Weihnachtspyramide sollen genau dafür sorgen. Natürlich werden auch heiße Getränke und kleine Leckereien wie Bratwurst, Waffeln und heiße Suppen nicht fehlen.
An allen
Adventswochenenden

Fr. + Sa. 16:00 – 21:00 Uhr
So. 16:00 – 19:00 Uhr

Campingplatz StroamCamp
Regattastraße 1
16302 Schwedt/Oder

Ireen Mieczkowski vom Restaurant „Anker&Platz“ hat als Kooperationspartnerin der Stadtwerke zudem ein vielfältiges Programm für die insgesamt 12 (!) Tage LichterZeit geschnürt (siehe Infokasten). „Es wird u.a. einen Lampionumzug, Weihnachtsbingo, Adventssingen, einen Lichterlauf und das Stadtwerke-Kuschelkino auf der Open-Air-Leinwand geben“, zählt sie nur einige Highlights auf. Der Eintritt ist jeweils frei. Mitzubringen ist unbedingt: gute Laune!

Der Verein Jugend trifft Technik e.V. bringt den Lichtzauber ins Spiel. „Die Stadtwerke liefern den Strom – wir lassen die Lichter erstrahlen“, sagt Sven Ketel, Vorstandsmitglied des Vereins. „Wir haben bereits in der Vergangenheit zwei Lichterfestivals organisiert, beraten bei der Gestaltung, bringen unsere Lichttechnik ein und werden das Areal am Campingplatz lichttechnisch in Szene setzen.“ Ein besonderes Angebot für die kleinen Besucher: Während der „LichterZeit“ wird der Technikstützpunkt des Vereins auch Mitmachaktionen anbieten, bei denen Kinder spielerisch Technik und Licht erleben. Auch die WOBAG Schwedt ist als Partner bei der LichterZeit dabei, sorgt mit Hütten und Ausstattung für weihnachtliches Flair.

Die Highlights

28.11. Lampionumzug
29.11. Lichterlauf des AquariUM-Teams, Weihnachtliches Basteln
30.11. Reinhard Simon – VorleseZeit
5.– 7.12. „Salon de Couture“ (Trickfabrik e.V.)
12.12. Weihnachtsbingo
12.-14.12. Basteln und Knobeln mit dem Jugend trifft Technik e.V.
13.12. Mitmach-Aktion der JuzzCrewzz
20.12. Adventssingen mit Dirk Weidner
21.12. Stadtwerke-Kuschelkino

Zum aktuellen Programm

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Neuer Imagefilm zeigt Vielfalt des Unternehmensverbundes

„Ni hao – hier sagen wa Tach!“

Neuer Imagefilm zeigt Vielfalt des Unternehmensverbundes

„Schwedt, das ist wie New York und Shanghai – nur kleiner.“ Mit diesem frechen Vergleich startet der neue Imagefilm des Unternehmensverbundes Stadtwerke Schwedt – und macht sofort klar: Hier gibt’s keine steifen Business-Inhalte, hier sind die Menschen im Vordergrund, die täglich dafür sorgen, dass in der Stadt nicht nur Energie fließt.

Der Uckermärker Willy Schröder (25) von „2000films“ drehte das Unternehmensvideo und ließ es im Schnitt zum Leben erwachen.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Im Mittelpunkt stehen die rund 200 Mitarbeitenden, von denen die Hälfte vor der Kamera glänzt. Sie zeigen, was Schwedt bewegt – wortwörtlich. Denn hier strömt Leidenschaft durch die Adern.

„Wir wollten zeigen, wer wir wirklich sind: bunt, klug, engagiert und immer mit Herz“, sagt Ulrike Beckmann aus der Unternehmenskommunikation, die das Drehbuch geschrieben und die Dreharbeiten organisiert sowie begleitet hat. „Viele denken, Schwedt liegt am Rand der Welt – dabei sind wir mittendrin im Leben. Und mindestens genauso agil wie jede Großstadt.“

Gedreht wurde an drei Tagen quer durch den Unternehmensverbund: vom Hafen über das AquariUM, das FilmforUM, den Unternehmenssitz bis zum StroamCamp. Morgens um fünf am Campingplatz, abends um neun an der Stadtbrücke – sogar der Regen durfte mitspielen. Authentisch? Absolut. Aufwendig? Durchaus. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Für den modernen Look sorgte der junge Medienmacher Willy Schröder, Gründer von „2000films“. Mit 25 Jahren bringt er frischen Wind in die Filmszene der Uckermark. „Der Plot war klar vorgegeben, aber beim Dreh und Schnitt konnte ich das Tempo und die Dynamik richtig herausarbeiten – schnelle Bilder, viel Bewegung, ein bisschen Witz. So bleibt der Zuschauer dran – auch die jungen Leute“, erzählt er. Der Film ist nicht nur ein Imagefilm, sondern auch ein Recruiting-Highlight: Wer hier arbeitet, bekommt mehr als nur einen Job – nämlich ein echtes Miteinander.

Die Premiere auf der INKONTAKT-Messe war ein voller Erfolg. „Die Reaktionen reichten von ‚wow‘ bis ‚mega‘“, freut sich Ulrike Beckmann. „Andere Unternehmen meinten: ‚So einen Film wollen wir auch!‘“

Seit Oktober läuft die 40-sekündige Kurzversion als Kinospot im FilmforUM – direkt vor den großen Blockbustern. Und wer genau hinschaut, entdeckt viele vertraute Gesichter: Menschen, die zeigen, dass Energie in Schwedt aus Leidenschaft, Ideen, Engagement besteht. Denn am Ende dreht sich beim Unternehmensverbund alles um die Menschen und das Miteinander. Und darum, gemeinsam etwas zu bewegen – mit einem Lächeln und einem kräftigen „Tach!“

Zum neuen Unternehmensvideo

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Kinderecke: Experiment

Kinderecke: Experiment

Auslaufsicher! Luftdruck hält Wasser kopfüber im Glas

Fotos (3): SPREE-PR/Hultzsch

Glaubst du nicht? Hier kommt der Beweis:

Das brauchst du:

  • 1 Glas, randvoll mit Wasser gefüllt
  • 1 Stück feste Folie
  • eine Schüssel oder ein Handtuch als Unterlage – sicher ist sicher!

So geht’s:

Wenn das Glas bis zum Rand voll Wasser ist, legst du die Folie oben drauf. Sie sollte vollständig auf dem Wasser liegen und es sollte keine Lücken zu sehen sein . Drehe nun das Glas vorsichtig, dann kannst du loslassen. Luft anhalten und … puh! Alles bleibt dicht!

Aber warum?

Die Lösung liegt hier nicht im Wasser, sondern in der Luft. Diese ist nämlich gar nicht so leicht, wie sie aussieht, sondern ist ein Gegengewicht für alles, was sich auf der Erde befindet: der sogenannte Luftdruck.

Immerhin „stapelt“ sich unsere Luft, die wir atmen, in der Atmosphäre fast 10 Kilometer hoch und drückt entsprechend auf uns hinunter. Auch auf die Folie, die deshalb das Wasser zurückhält. Am stärksten ist dieser Druck genau auf der Höhe des Meeresspiegels. Auf hohen Bergen aber nimmt er zum Beispiel ab.

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Das ist (ja wohl) die Höhe!

Rätsel

Das ist (ja wohl) die Höhe!

Die durchschnittliche Höhe im Land Brandenburg beträgt 68 Meter. Die Mark überragt damit die Hauptstadt immerhin um ganze 21 Meter. Zu einem „Bergvolk“ macht sie das natürlich noch lange nicht.

Dennoch kann Brandenburg höchst interessante Rekorde vorweisen. Wir bringen Sie auf die Höhe kleiner Bestmarken im Land Brandenburg!
Beantworten Sie unsere Frage und gewinnen Sie attraktive Geldpreise:

2 x 20 Euro,
2 x 30 Euro.

Das ist wahre Größe! Der Kutschenberg bei Großkmehlen (Oberspreewald-Lausitz). Erst eine Höhenmessung im Jahr 2000 verlieh ihm den Titel zum „höchsten Berg Brandenburgs“. Dafür reichten seine 201 Meter aus. Und das, obwohl die Heidehöhe in Gröden (Elbe-Elster) ganze 40 Zentimeter höher in den Himmel ragt. Sie zählt aber streng genommen zum Heidegipfel – und der befindet sich nun mal in Sachsen.

Seit 2011 steht auf dem Gipfel eine Granit-Stele, welche die Höhe ausweist.

Foto: Wikimedia Commons/Stefan Kühn (CC BY-SA 4.0)

Wer den Kutschenberg „erklimmen“ will, startet am besten den Rundweg in Großkmehlen. Auf 175 Metern Höhe steht sogar eine Skihütte, die von den Skifreunden der DDR-Zeit bis 2009 für Winterveranstaltungen genutzt wurde. Der letzte Anstieg von hier ist ziemlich steil. Schließlich gelangt man auf 201 Metern zu einer kleinen Stele, in der Brandenburgs Gipfelrekord im wahrsten Sinne des Wortes in Granit gemeißelt ist: „KUTSCHENBERG 201 m ü. NHN“.

  • Schicken Sie die Antwort bis zum 29. September 2025 an:

    SPREE-PR
    Kennwort: Berg

    Zehdenicker Str. 21
    10119 Berlin
    oder per Mail an:
    swz@spree-pr.com

    Viel Glück!

    Die Gewinner des Sommerrätsels

    Genau 240 Zuschriften mit dem richtigen Lösungswort „Fünfhundertelf“ haben uns erreicht. Gewonnen haben je 50 Euro I. Schmidt aus Perleberg, M. Nehlen aus Premnitz, I. Bogner aus Zehdenick; je 30 Euro A. Jahnke aus Luckau, I. Gehlen aus Forst; je 20 Euro S. Böse aus Schwedt/O. und I. Jahn aus Guben.

    Herzlichen Glückwunsch!

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    Der Schäfer und seine wolligen Weltverbesserer

    Die Letzten ihrer Zunft: Wanderschäfer

    Der Schäfer und seine wolligen Weltverbesserer

    Von Jana Krone,
    Redakteurin der SWZ

    Er weiß, was die Welt im Innersten zusammenhält, denn Jonas Scholz hat Chemie studiert. Doch als er vor sechs Jahren lernen wollte, wie er seine drei Schafe scheren kann, hat er seine wirkliche Berufung im Leben gefunden.

    Fleißige Mitarbeiter auf vier Klauen: Die Schafe von Jonas Scholz pflegen die Wiese unter dem Solarpark an der südlichen A10. Er checkt, ob alle Tiere gesund sind. Die drei Monate alte Hirtenhündin Fee wird schon bald die Aufgabe des Treibens übernehmen. Sie ist ein “Working Kelpie”, eine australische Hirtenhundrasse.

    Foto: SPREE-PR/Krone

    „Ella, her!“ Jonas Stimme schallt über die Platten des Solarparks am Rande der A 10 zwischen Ludwigsfelde und Dreieck Nuthetal. Mit heraushängender Zunge jagt die dreijährige Border-Collie-Hündin die wolkenweißen Bentheimer Schafe mit den schwarzen Sprenkeln im Gesicht zum Schäfer. Wenig später gucken ihn 400 Augenpaare fragend an. „Fototermin!“ erklärt Jonas Scholz den Tieren, warum er sie beim Grasen gestört hat.

    Trinkwasser ist Lebensmittel Nr. 1 – auch bei Schafen.
    Foto: SPREE-PR/Krone

    Vom Ernährer zum Gärtner

    Seit sechs Jahren übt Jonas Scholz einen der ältesten Berufe der Welt aus, er ist Wanderschäfer und Schafzüchter in Ludwigsfelde südlich von Berlin. Schon vor etwa 10.000 Jahren haben Menschen angefangen, Schafe zu halten. „Damals nutzten sie vor allem das Fleisch, die Milch und die Wolle der Tiere“, erzählt der Vorsitzende des Schafzuchtverbandes Berlin-Brandenburg. „Heute sind sie vor allem Landschaftspfleger.“

    Landschaftspfleger mit goldenem Tritt

    Der Sandboden an der A 10 ist mager. Nur mit viel Dünger und Wasser könnte man ihm landwirtschaftliche Erträge abringen. Deshalb ist es schlau, hier die Energie der Sonne zu ernten. Die Wiese unter den riesigen Solarflächen bearbeiten die Gärtner mit vier Klauen. Sie mähen das Grünzeug, Gräser, Kräuter. Jedes Schaf verzehrt täglich etwa fünf Kilo davon. Mit eisernem Biss kürzt es auch die Triebe von Bäumen und Sträuchern. So werden die Paneele nicht überwuchert. In ihrem Fell transportieren die Wolltiere Samen, tragen das wertvolle Gut von Wiese zu Wiese. Die Hinterlassenschaften, etwa 75 Kilogramm Dung pro Monat und Schaf, sind ein Festmahl für Insekten. Mit goldenem Tritt arbeiten die Tiere den Dung gleich in den Boden ein. Durch die Schafe wurde die Wiese im Solarpark ein vielfältiges Ökosystem.

    Ein 365-Tage-Job

    Auf den ersten Blick wirkt die Arbeit des jungen Schäfers idyllisch. „Ich muss jeden Tag raus, nach den Tieren sehen und mit ihnen weiterziehen. Egal, ob es 30 Grad im Schatten sind oder aus Eimern regnet, ob Weihnachten ist oder Geburtstag.“ Wenn ein Tier krank oder verletzt ist, kümmert er sich. Der Schäfer checkt täglich alle Zäune, um dem Wolf keine Chance zu bieten. Vor allem aber muss er Wasser auf die Weiden bringen, im Sommer sogar sehr viel Wasser. „Die Wiesen sind dieses Jahr nicht saftig, sondern eher Heu. Entsprechend groß ist der Durst der Tiere.” Statt einem Kubikmeter Trinkwasser bringt Jonas Scholz an trockenen Tagen bis zu drei Kubikmeter. Das heißt, bis zu drei Mal Nachschub holen. Da die dürren Weiden weniger nahrhaft sind, müssen die Schafe öfter umziehen. Das heißt, ständig neue Koppeln einrichten.

    Vom Frieden grasender Schafe

    Etwa 500 Schafe hat Jonas Scholz, die meisten von ihnen sind ehemalige Mutterschafe. „Solange sie noch Zähne haben, dürfen sie auf Deponien und auf wertvollen ökologischen Flächen im Naturpark Nuthe-Nieplitz grasen oder Brandschutzschneisen in Wäldern freifressen.“ Für seine Umweltarbeit bekommt der Schäfer Gelder aus verschiedenen Förderprogrammen von Brandenburg, in die auch Mittel der Europäischen Union und des Bundes fließen. Diese Gelder machen es möglich, dass es in Brandenburg über 300 Schäfer, darunter 70 hauptberufliche, mit 80.000 Schafen und Ziegen gibt. Seit 2024 ist Jonas Scholz Vorsitzender des Schafzuchtverbandes Berlin-Brandenburg e.V. Gerade macht er eine Ausbildung zum Schäfermeister. Neben der Landschaftspflege züchtet er Gotländische Pelzschafe. „Wenn ich mein Tagwerk geschafft habe und die Tiere friedlich fressen, dann bin ich zufrieden. Deshalb bin ich so gerne Schäfer.“

    Modellprojekt bekommt Innovationspreis

    Foto: Eduard Fischer

    Der Schafzuchtverband ist Mitglied von reffiSchaf, einem Modellprojekt zur Verarbeitung und Vermarktung von Lamm- und Schaffleisch. Es wurde mit dem Brandenburger Innovationspreis 2025 ausgezeichnet.

    Mehr Infos

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