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Die vielen Vorteile der Stadtwerke

Energieversorger im Fokus

Die vielen Vorteile der Stadtwerke

Wenn es um Energie geht, sind sie die unsichtbaren Motoren der Region – die Stadtwerke. Sie liefern nicht nur Strom und Wärme, sondern kennen die Menschen, sichern die Versorgung, treiben die lokale Energiewende voran und investieren in die Zukunft der Städte und Gemeinden. Ihre Gewinne bleiben hier, fließen zurück in Vereine, Feuerwehren, Arbeitsplätze und Zukunftsprojekte. Kurzum: Stadtwerke sind weit mehr als Versorger – sie sind starke Partner für ihre Region. Auf eine Seite passen nur 12 von weiteren vielen Vorteilen, die die Stadtwerke bieten. Sie …

  • Alles aus einer Hand

    … liefern Energie aus einer Hand: Strom, Gas, Fernwärme. Sie bieten mitunter PV, Telekommunikationsprodukte, versorgen mit Wasser und entsorgen Abwasser. Viele Produkte, ein Anlaufpunkt mit kompetenten Ansprechpartnern – das schafft für Kunden kurze Wege.
  • Neue Produkte & faire Konditionen

    … kennen ihre Kunden, passen sich an Gegebenheiten, Besonderheiten und Bedürfnissen vor Ort an und bieten passgenaue, auf den heimischen Kunden zugeschnittene Dienstleistungen.
  • Echte Kundenberatung

    … sind jederzeit erreichbar. In den Kundenzentren der Stadtwerke gibt es Ansprechpartner für jede Frage, statt zeitraubenden standardisierter Auskünfte von automatisierten Stimmen in Hotlines. Das wird zunehmend in einer digitalen und von KI-gesteuerten Welt geschätzt.
  • Arbeitgeber in der Region

    … bieten sichere Jobs, faire Gehälter, vielfältige Berufsbilder, gute Karrierechancen. Sie zählen zu den stabilsten und innovativsten Arbeitgebern.
  • Auftraggeber heimischer Firmen

    … sind Partner für das lokale Handwerk und Firmen, vergeben Bauaufträge, stärken die regionale Wirtschaft.
  • Innovative Geschäftsfelder

    … eröffnen neue Chancen für die Region – von Breitband bis Tourismus.
  • Ausbilder für die Zukunft

    … schaffen vielfältige Ausbildungs- und Studienplätze und geben jungen Menschen spannende Perspektiven in der Heimat.
  • Wertschöpfer und Steuerzahler

    … gewährleisten als kommunale Unternehmen, dass Gewinne nicht abfließen, sondern vor Ort verbleiben und der Gemeinschaft zugutekommen. Zudem führen sie Gewerbesteuer in der eigenen Stadt ab.
  • Grundversorger

    … haben als kommunales Unternehmen den Auftrag, die Grundversorgung sicherzustellen. Während der Energiekrise wurden so Stadtwerke zum Retter vieler Energiekunden von insolventen oder windigen Energieversorgern, die gekündigt haben.
  • Techniktreiber & Investor

    … bringen Fortschritt in die Region – von modernen Netzen, über E-Ladesäulen bis zur smarten IT. Sie investieren in Gebäude und Versorgungsleitungen.
  • Treiber Wärmewende

    … sind als Netzbetreiber für Strom, Gas und/oder Wärme Schlüssel-akteure bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort. Sie setzen auf dezentrale, klimaneutrale und erneuerbare Wärmekonzepte, sind führend bei der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung.
  • Unterstützer von Kultur, Sport, Festen

    … sind wahre Lokalhelden und somit auch Bewahrer von Bräuchen. Es gibt wohl kaum ein Stadtwerk, dass nicht das Stadtfest, den Sportklub, die Freiwillige Feuerwehr, Schule oder Jugendarbeit fördert und unterstützt.

Grafiken (12): SPREE-PR/Uftring

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Weihnachten in Forst

Tipp

Weihnachten in Forst

Die Weihnachtszeit in Forst hält auch 2025 wieder zahlreiche festliche Highlights bereit.

Foto: Frank Junge

7. Dezember: Zum 30. Mal findet das traditionelle Advents- und Weihnachtsliedersingen der Forster Chöre in der Stadtkirche St. Nikolai statt.

11. bis 14. Dezember: Am 3. Adventswochenende lädt der traditionelle Forster Weihnachtsmarkt mit weihnachtlich kulinarischen Angeboten, Geschenkartikeln und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm zu einem Spaziergang rund um die Stadtkirche St. Nikolai ein. Ein Highlight ist wieder das Weihnachtskonzert des Landespolizeiorchesters Brandenburg am 11. Dezember um 18 Uhr in der Stadtkirche. Zahlreiche regionale Künstler, Kindergruppen und Vereine unterhalten mit Gesang, Instrumentalmusik, Rezitationen und vielem mehr. Erleben Sie jeden Tag auf der Bühne Livemusik.

Alle Informationen und das detaillierte Programm finden Sie auf der Webseite der Stadt Forst (Lausitz).

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30 Jahre bei den Stadtwerken – Danke, Uwe!

Verabschiedung

30 Jahre bei den Stadtwerken – Danke, Uwe!

„Ich hatte unglaubliches Glück“, sagt Uwe Boss. Denn seine Biografie ist im Osten eher selten zu finden. Als nach der Wende viele Betriebe in der Lausitz schließen mussten, wurden Freunde und Bekannte arbeitslos.

Viele mussten sich neu orientieren oder weit entfernt von ihrer Heimat neue Jobs suchen. Uwe hingegen war keinen einzigen Tag arbeitslos. 1960 geboren, hat er Kfz-Schlosser gelernt. Arbeitet dann bei der Energieversorgung Cottbus und landet schließlich nach der Wende in der Verbrauchsabrechnung eines Energieversorgers. „Als die Stadtwerke Forst 1995 die Stromsparte übernahmen, wurde auch ich übernommen. Und ich bin bis heute geblieben.“

Mit Stromtarifen kennt sich Uwe Boss bestens aus – seit 30 Jahren arbeitet er im Wechselmanagement der Stadtwerke.

Foto: Stadtwerke Forst

Die ersten Jahre

Die ersten Jahre waren echte Aufbauarbeit. Zu DDR-Zeiten gab es für jeden Stromabnehmer eine Karteikarte. Uwe Boss überträgt akribisch die Daten in eine moderne Datenbank. „Plötzlich waren aus Abnehmern anspruchsvolle Kunden geworden. Sie konnten sich ihren Stromanbieter aussuchen, erwarteten schnell Antworten auf ihre Fragen.“

Mittlerweile sind 30 Jahre vergangen. Uwe hat die Höhen und Tiefen der Stadtwerke miterlebt. Zeiten, die das kleine Team zusammengeschweißt haben. „Heute sind wir breiter aufgestellt und fest in unserer Region verwurzelt“, erzählt er. „Ich arbeite gerne bei den Stadtwerken.“

Ein neuer Lebensabschnitt

Doch nach 45 Berufsjahren ist es Zeit für einen neuen Lebensabschnitt: Im Frühjahr 2026 verabschiedet sich Uwe in den Ruhestand, mit einem weinenden und einem lachenden Auge. „Ich werde meinen Schreibtisch vermissen. Aber ich freue mich darauf, in Bayern und Österreich unterwegs zu sein, Freunde und Bekannte zu besuchen.“

Die Stadtwerke sagen: Danke Uwe! Für 30 Jahre Engagement, Zuverlässigkeit, Loyalität und Herzblut – und viel Glück und Freude für den neuen Lebensabschnitt!

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Schlauchliner statt Bagger beim RSC Rohrbau und Sanierungs GmbH

Partner der Stadtwerke Forst

Schlauchliner statt Bagger beim RSC Rohrbau und Sanierungs GmbH

Schon Anfang des vergangenen Jahrhunderts verfügte Forst über eine zentrale Trinkwasserversorgung – manche Rohre sind daher seit Jahrzehnten im Einsatz. Mit moderner Technik hält die RSC die Trinkwasserleitungen am Laufen.

Sonnabendvormittag. In Forst ist ein Trinkwasserrohr undicht. Sofort fahren die Kollegen des Bereitschaftsdienstes der Firma RSC Rohrbau und Sanierungs GmbH Cottbus zur Nebenstelle ihres Unternehmens bei den Stadtwerken Forst. Dort steht ein komplett ausgestattetes Einsatzfahrzeug bereit. „Wir haben den Anspruch, innerhalb einer Stunde vor Ort zu sein“, erklärt Inhaber Oliver Drozd. „Mit moderner Technik können wir die Schäden meist schnell beheben.“

Oliver Drozd ist seit drei Jahren Geschäftsführer der RSC Cottbus und arbeitet gut mit den Stadtwerken zusammen.

Foto: RSC

Erfolg mit innovativer Technik

Nach der Wende gründet Lutz Kretschmann 1991 die RSC, zunächst um neue Leitungen zu verlegen. Doch bald zeigt sich, dass die Sanierung alter Rohre immer wichtiger wird. „Früher hieß das: Bagger holen, Straße aufreißen, Rohr verlegen“, erzählt Drozd. „Das bedeutete Lärm, Umleitungen und Ärger für Anwohner.“ Deshalb beschäftigt sich das Unternehmen mit einem modernen Verfahren: dem Einbau sogenannter Schlauchliner. Dabei werden flexible Kunststoffschläuche in bestehende Kanäle eingezogen. RSC wird erfolgreich. Schon bald setzen Wasserverbände aus Brandenburg und ganz Deutschland auf die Cottbuser Spezialisten.

Der neue Bauleiter

Oliver Drozd kommt 2015 zur RSC. Der Cottbuser hat nach dem Abitur Maurer gelernt, anschließend Bauwirtschaftsingenieurwesen in Berlin studiert. Während er als Bauleiter arbeitet, macht er zusätzlich den Master im Instandhaltungsmanagement von Rohrleitungssystemen. „Im Studium habe ich die verschiedenen Sanierungsverfahren kennengelernt“, sagt er. Wissen, das er im Unternehmen gezielt einsetzen kann. „Heute schieben wir nicht nur einen Schlauch in das alte Rohr, sondern verformen ihn mit Hitze so, dass er eng an der Wandung des Altrohrs anliegt. Dadurch bleibt der Rohrdurchmesser nahezu erhalten.“ Drozd scheut keine Herausforderungen, testet immer wieder neue Verfahren. Er schafft eine Spezialkamera für Leitungsbefahrungen, nutzt Roboter für Fräsarbeiten in Kanälen.

Von der Baustelle ins Chefbüro

Nur bei einer Frage zögert Drozd. „Der Firmengründer kündigte 2021 an, sich zur Ruhe setzen zu wollen, und bot mir an, das Unternehmen zu übernehmen.“ Um den Kredit für die Übernahme abzusichern, stellt er sich der strengen Prüfung der Bürgschaftsbank Berlin-Brandenburg. Am 1. Januar 2022 wird der damals 34-Jährige Geschäftsführer.

Mit dabei: Cottbuser Erdmännchen

Heute beschäftigt das Unternehmen 70 Mitarbeitende, darunter drei Auszubildende. „Monteure werden auch in Zukunft gebraucht, die handwerkliche Arbeit vor Ort kann keine Künstliche Intelligenz ersetzen“, sagt Drozd. In Forst sind sie nicht nur die schnelle Truppe bei Havarien. Sie installieren Hausanschlüsse, haben die Verbindungsleitung zwischen Groß Schacksdorf und Domsdorf gebaut.

Und noch etwas macht die RSC besonders: Seit 2012 hat das Unternehmen ein Maskottchen – das Erdmännchen, ein geborener Boden- und Tunnelspezialist. Seine Artgenossen leben im vom Unternehmen gesponserten Gehege im Cottbuser Tierpark.

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Neue Sicht auf alte Motive – Blaupausen der Lausitz

Künstlerporträt

Neue Sicht auf alte Motive – Blaupausen der Lausitz

Seit einem Jahr hat der Fotokünstler Uwe Paul Schulze ein kleines Sommeratelier am Mühlgraben in Forst. Mit seinem Fahrrad erkundet er seine neue Wahlheimat, die Kamera immer dabei.

So alt, wie der Bahnhof ist, mutet auch das aktuelle Foto von Uwe Paul Schulze an. Mit Fotos in Blautönen erzeugt er einen warmen Charme der Motive.

Fotos (7): Uwe Paul Schulze

So haben die Forster ihren alten Bahnhof noch nie gesehen: In warmen Blautönen zeichnet sich das historische Backsteingebäude von 1872 auf grobem Aquarellpapier ab – ein Bild wie aus einer anderen Zeit. Uwe Paul Schulze arbeitet mit Cyanotypie, dem ältesten fotografischen Druckverfahren. Der britische Wissenschaftler und Astronom Sir John Herschel entwickelte es 1842, ursprünglich zur Reproduktion von Notizen und Diagrammen. Nur ein Jahr später nutzte es die Naturwissenschaftlerin Anna Atkins, um Pflanzenblätter und Blüten zu dokumentieren. Sie veröffentlichte damit das erste Buch mit Fotografien.

Verträumte Bilder in Blau

Für den Fotografen, geboren in Potsdam, war die Entdeckung der Cyanotypie ein Wendepunkt. „Ich arbeite seit 40 Jahren als Fotograf. Doch vor 20 Jahren merkte ich, dass ich die Farben meiner Fotos am Bildschirm nicht mehr richtig erkannte. Für einen Fotografen eigentlich das Aus“, erzählt der ehemalige Meisterschüler der Fotoschule am Schiffbauerdamm Berlin. „Meine Rettung: Bei der Cyanotypie werden alle Farben auf einen einzigen Ton reduziert.“ Der Herstellungsprozess ist aufwendig. „Zunächst bearbeite ich das Motiv am Computer, erzeuge ein kontrastreiches Schwarz-Weiß-Bild und drucke es auf eine Spezialfolie. Dann tränke ich Aquarellpapier mit einer lichtempfindlichen Lösung aus Eisensalzen, lege das Negativ darauf und belichte es mit UV-Licht.“ Dann wird es ausgewaschen und über Nacht zum Trocknen und Oxidieren aufgehangen. Danach kann ich das Bild bleichen oder umfärben. Die entstehenden Bilder mit ihrer verträumten Ästhetik und dem nostalgischen Charme haben in Potsdam bereits viele Liebhaber gefunden.

Seit 40 Jahren arbeitet der Künstler als Fotograf.

Spurensuche in der Lausitz

Nun möchte Schulze auch die Forster für seine Kunst begeistern. Vor einem Jahr hat er ein kleines Grundstück in der Stadt erworben. „Die Gegend rund um Forst ist voller spannender Motive“, schwärmt er. „Einerseits die faszinierende Natur der Lausitz – mit den Auen, den Teichen und Mooren. Ich saß schon zehn Meter neben einem Wolf. Andererseits der Wandel: der Rückbau der Tagebaue und gleichzeitig der Aufbau neuer Energielandschaften.“ Oft ist er mit dem Fahrrad entlang der Neiße unterwegs. „Ich gehe auf Spurensuche 80 Jahre nach dem Krieg, habe Reste zerbombter Brücken entdeckt. Aber auch die Industrieruinen aus der Blütezeit der Stadt, als Forst zu den bedeutendsten Tuchstädten Deutschlands gehörte, faszinieren mich.“

Hier sind Schulzes Bilder zu sehen

Die ersten Ergebnisse seiner Arbeit werden im kommenden Jahr in einer Ausstellung im Rosengarten zu sehen sein. Außerdem hat sich Schulze für die erste openart Lausitz Biennale für zeitgenössische Kunst (20. Juni bis 30. September 2026) beworben. „Ich hoffe, dass ich dabei bin“, sagt er.

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Unser Team Kundenservice

Unser Team Kundenservice

Wir sind persönlich für Sie da

  • Gaby Hartmann

    60 Jahre alt
    Wohnt seit Geburt in Guben
    Aufgabe: Beratung im Kundenbüro,
    kümmert sich um sämtliche Kundenanliegen
    Seit 2012 bei den Stadtwerken

  • Thomas Legler

    61 Jahre alt
    Wohnt in Forst
    Aufgabe: Beratung im Kundenbüro,
    kümmert sich um sämtliche Kundenanliegen
    Seit März 1995 bei den Stadtwerken

  • Petra Woschack

    57 Jahre alt
    Wohnt seit 1987 in Forst
    Aufgabe: Kundenberaterin
    Seit 1991 bei den Stadtwerken

  • Klaudia Kasper

    Klaudia Kasper
    47 Jahre alt
    Wohnt seit Geburt in Forst
    Aufgabe: Teamleiterin Kundenservice
    Seit August 2003 bei den Stadtwerken

Fotos (4): Stadtwerke Forst

Kontakt:

Tel.: 03562 950-295
E-Mail: kundenservice@stadtwerke-forst.de

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Gesponsert von den Stadtwerken

Stark für die Region

Gesponsert von den Stadtwerken

Die Stadtwerke Forst sind mehr als ein Versorger. Sie engagieren sich in ihrer Stadt, sind Partner, Förderer und Motivator von vielen Projekten und Vereinen in Sport, Kultur oder Sozialem. Ohne die Unterstützung wären viele ehrenamtliche Aktivitäten nicht möglich.

Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium: Modellprojekt Suchtprävention

Rauchen, Alkohol, Drogen, Dauer-Online: Teenager testen gerne Grenzen aus. Nicht alle von ihnen werden abhängig – doch die Gefahr besteht.

Das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium ist Modellschule des Tannenhofs Berlin-Brandenburg, einer Einrichtung der Suchthilfe und Prävention. „Wir sind keine auffällige Schule“, erklärt Schulsozialarbeiter Jens Nowotnik. „Aber wir möchten mit dem Projekt unseren rund 500 Schülerinnen und Schülern helfen, bewusste Entscheidungen zu treffen, Konsequenzen zu kennen und sie für Gefahren zu sensibilisieren. Aufgeklärte Teenager sind weniger gefährdet.“

Das Ludwig-Jahn-Gymnasium in Forst engagiert sich in der Präventionsarbeit, unterstützt von den Stadtwerken Forst.
Foto: Gymnasium

Mit spannenden Projekten aufklären

Dafür engagieren sich Lehrkräfte, Psychologinnen und Fachleute in der Gesundheits-AG der Schule, organisieren verschiedene Projekte. So nahmen die siebten Klassen am dreimonatigen Anti-Rauch-Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ teil – als Anreiz winkte eine Klassenfahrt. In der Elternakademie greifen Expertinnen und Experten aktuelle Fragen auf: Wie kriege ich mein Kind vom Handy weg? Was kann ich tun, wenn mein Kind gestresst ist? Auch die Polizei ist eingebunden: Ein Vertreter informiert über neue Trends bei Suchtmitteln und zeigt mögliche Auswege auf. Zudem besuchten 180 Schülerinnen und Schüler das Theaterstück „#constant craving“ im Piccolo Theater Cottbus, das sich intensiv mit den Themen Sucht und Abhängigkeit auseinandersetzt. „Der Aufwand, den wir betreiben, zahlt sich aus“, sagt Jens Nowotnik überzeugt.

Mit bis zu 70 km/h fahren die Rennfahrer hinter dem Motorrad her.
Foto: Frank Junge

Polizeisportverein 1893 Forst: Derny-Cup begeistert Fans

Beim 13. Derny-Cup traten in diesem Jahr zwölf Rad-Motorrad-Gespanne an, um den begehrten Pflasterstein zu erringen. Für die jüngsten Radsportbegeisterten gab es zudem spannende Fette-Reifen-Rennen für Kinder bis elf Jahre.

Dank der Unterstützung der Stadtwerke konnten Kampfrichter, Sanitäter, Rennarzt, Ordnungskräfte, Sprecher sowie das notwendige Material finanziert werden. Der Polizeisportverein 1893 Forst e.V. bedankt sich herzlich: „Ein großes Dankeschön an die Stadtwerke! Der beliebte Derny-Cup bereichert das Leben in unserer Stadt und macht sie noch liebenswerter.“

Stadt Forst: Wunschbaumaktion

Seit mehreren Wochen gestalten Forster Kinder bunte Wunschbaumkugeln, auf denen sie ihre Herzenswünsche festhalten. An Wunschbäumen aufgehängt, warten diese kleinen Botschaften nun darauf, dass Menschen ihre Träume wahr werden lassen. „Seit vielen Jahren beteiligen sich die Stadtwerke Forst GmbH an dieser wunderbaren Aktion, die in diesem Jahr bereits zum elften Mal stattfindet. Neben finanzieller Unterstützung stellen sie auch einen Standort für den Wunschbaum zur Verfügung – ein sichtbares Zeichen für gelebtes bürgerschaftliches Engagement in unserer Stadt“, freut sich Bürgermeisterin Simone Taubenek.

Eine beliebte Adventstradition in Forst: die Wunschbaumaktion.
Foto: Stadt Forst

Forster Kinder fiebern für ihren Sport, die Stadtwerke Forst haben für die Ausstattung gesorgt.
Foto: SV Lausitz

SV Lausitz Forst: Sport für alle

Ob Fußball, Billard, Dart, Volleyball oder Gymnastik, beim SV Lausitz Forst sind über 500 Sportlerinnen und Sportler aktiv, darunter mehr als 300 Kinder und Jugendliche. Durch die Unterstützung der Stadtwerke Forst ist vieles möglich: die Beschaffung von Trainingsmaterialien wie Hütchen, Slalomstangen, Tornetzen und Bällen, Groß- und Kleinfeldtoren, Trikots für die Teams, die Organisation des Energie-Feriencamps, die traditionelle Ostereiersuche, Tombolas und Hallenturniere und die Pflege der beiden Sportstätten. SV Lausitz: „Wir vermitteln Kindern Freude am Sport, aber auch Werte wie Zusammenhalt, Pünktlichkeit, Disziplin, respektvollen Umgang und Integration. Danke an die Stadtwerke für die jahrelange Zusammenarbeit.“

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5 gute Gründe für die Stadtwerke

Vorsicht vor Haustürangeboten!

5 gute Gründe für die Stadtwerke

Regional, verlässlich und zukunftsorientiert – die Stadtwerke Forst sind ein Partner, auf den sich die Menschen in Forst und Umgebung verlassen können – heute und in Zukunft.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Wochenlang klingelten unbekannte Leute an Forster Haustüren und gaben sich als Energieberater aus. Sie erfragten Zählernummern und Vertragsdaten, boten neue Verträge an. Solche Geschäftsgebaren sind uns fremd. Wir würden niemals unangemeldet an Ihrer Haustür klingeln und Ihnen auf der Straße ein Angebot unterbreiten. Anbei fünf Gründe, warum Sie bei den Stadtwerken gut aufgehoben sind:

  • 1. Aus der Region, für die Region:

    Die Stadtwerke stehen seit fast 35 Jahren für Versorgungssicherheit, Transparenz und Engagement vor Ort. Die gezahlten Gelder der Kundinnen und Kunden bleiben in der Stadt. Damit werden die täglichen Aufgaben und Kosten eines Versorgers finanziert, aber auch die Infrastruktur für die Wasser-, Strom-, Gas- und Fernwärmeversorgung gewartet und modernisiert.
  • 2. Persönlicher Service vor Ort:

    Keine anonyme Hotline, sondern echte Forster sind Ansprechpartner bei den Stadtwerken. Die meisten sind schon seit vielen Jahren Angestellte des Unternehmens. Sie sind jederzeit telefonisch oder per Mail erreichbar. Und wer möchte, kann sich persönlich von unseren Kolleginnen und Kollegen in unserer Geschäftsstelle in der Euloer Straße 90 beraten lassen. Das spart Zeit, Nerven und Papierkram. Zusätzlich lassen sich über das Kundenportal „Meine Stadtwerke“ Zählerstände melden, Rechnungen abrufen und Vertragsdaten bequem online verwalten – rund um die Uhr.
  • 3. Faire Konditionen:

    Die Stadtwerke spekulieren nicht, sondern kalkulieren transparent die Preise vor allem unter dem Aspekt der Sicherheit für unsere Kunden. Zu Zeiten der Energiekrise hat das die Forster vor heftigen Preissteigerungen geschützt. Aktuell halten die Stadtwerke dem Wettbewerb stand. Ein seriöser Preisvergleich lohnt sich!
  • 4. Investition in Nachhaltige Energie:

    Mit dem Bau von PV-Anlagen und der Schaffung einer Infrastruktur für Elektromobilität setzen die Stadtwerke auf umweltfreundliche Technologien, die CO₂-Emissionen senken und Ressourcen schonen.
  • 5. Engagement für die Gemeinschaft:

    Die Stadtwerke zahlen ihre Gewerbesteuer in FORST. Zusätzlich unterstützen sie lokale Vereine, Kulturprojekte und Initiativen, beispielsweise das Steherrennen, Steamrose-Festival, Wasserturmfest, den Tag des offenen Unternehmens, Adventsleuchten, die Weihnachtsbaumaktion und den Forster Adventskalender. Wer hier Kunde ist, stärkt also automatisch die Lebensqualität in der Region.

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Kinderecke: Experiment

Kinderecke: Experiment

Auslaufsicher! Luftdruck hält Wasser kopfüber im Glas

Fotos (3): SPREE-PR/Hultzsch

Glaubst du nicht? Hier kommt der Beweis:

Das brauchst du:

  • 1 Glas, randvoll mit Wasser gefüllt
  • 1 Stück feste Folie
  • eine Schüssel oder ein Handtuch als Unterlage – sicher ist sicher!

So geht’s:

Wenn das Glas bis zum Rand voll Wasser ist, legst du die Folie oben drauf. Sie sollte vollständig auf dem Wasser liegen und es sollte keine Lücken zu sehen sein . Drehe nun das Glas vorsichtig, dann kannst du loslassen. Luft anhalten und … puh! Alles bleibt dicht!

Aber warum?

Die Lösung liegt hier nicht im Wasser, sondern in der Luft. Diese ist nämlich gar nicht so leicht, wie sie aussieht, sondern ist ein Gegengewicht für alles, was sich auf der Erde befindet: der sogenannte Luftdruck.

Immerhin „stapelt“ sich unsere Luft, die wir atmen, in der Atmosphäre fast 10 Kilometer hoch und drückt entsprechend auf uns hinunter. Auch auf die Folie, die deshalb das Wasser zurückhält. Am stärksten ist dieser Druck genau auf der Höhe des Meeresspiegels. Auf hohen Bergen aber nimmt er zum Beispiel ab.

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Die Letzten ihrer Zunft: Wanderschäfer

Die Letzten ihrer Zunft: Wanderschäfer

Der Schäfer und seine wolligen Weltverbesserer

Von Jana Krone,
Redakteurin der SWZ

Er weiß, was die Welt im Innersten zusammenhält, denn Jonas Scholz hat Chemie studiert. Doch als er vor sechs Jahren lernen wollte, wie er seine drei Schafe scheren kann, hat er seine wirkliche Berufung im Leben gefunden.

Fleißige Mitarbeiter auf vier Klauen: Die Schafe von Jonas Scholz pflegen die Wiese unter dem Solarpark an der südlichen A10. Er checkt, ob alle Tiere gesund sind. Die drei Monate alte Hirtenhündin Fee wird schon bald die Aufgabe des Treibens übernehmen. Sie ist ein “Working Kelpie”, eine australische Hirtenhundrasse.

Foto: SPREE-PR/Krone

„Ella, her!“ Jonas Stimme schallt über die Platten des Solarparks am Rande der A 10 zwischen Ludwigsfelde und Dreieck Nuthetal. Mit heraushängender Zunge jagt die dreijährige Border-Collie-Hündin die wolkenweißen Bentheimer Schafe mit den schwarzen Sprenkeln im Gesicht zum Schäfer. Wenig später gucken ihn 400 Augenpaare fragend an. „Fototermin!“ erklärt Jonas Scholz den Tieren, warum er sie beim Grasen gestört hat.

Trinkwasser ist Lebensmittel Nr. 1 – auch bei Schafen.
Foto: SPREE-PR/Krone

Vom Ernährer zum Gärtner

Seit sechs Jahren übt Jonas Scholz einen der ältesten Berufe der Welt aus, er ist Wanderschäfer und Schafzüchter in Ludwigsfelde südlich von Berlin. Schon vor etwa 10.000 Jahren haben Menschen angefangen, Schafe zu halten. „Damals nutzten sie vor allem das Fleisch, die Milch und die Wolle der Tiere“, erzählt der Vorsitzende des Schafzuchtverbandes Berlin-Brandenburg. „Heute sind sie vor allem Landschaftspfleger.“

Landschaftspfleger mit goldenem Tritt

Der Sandboden an der A 10 ist mager. Nur mit viel Dünger und Wasser könnte man ihm landwirtschaftliche Erträge abringen. Deshalb ist es schlau, hier die Energie der Sonne zu ernten. Die Wiese unter den riesigen Solarflächen bearbeiten die Gärtner mit vier Klauen. Sie mähen das Grünzeug, Gräser, Kräuter. Jedes Schaf verzehrt täglich etwa fünf Kilo davon. Mit eisernem Biss kürzt es auch die Triebe von Bäumen und Sträuchern. So werden die Paneele nicht überwuchert. In ihrem Fell transportieren die Wolltiere Samen, tragen das wertvolle Gut von Wiese zu Wiese. Die Hinterlassenschaften, etwa 75 Kilogramm Dung pro Monat und Schaf, sind ein Festmahl für Insekten. Mit goldenem Tritt arbeiten die Tiere den Dung gleich in den Boden ein. Durch die Schafe wurde die Wiese im Solarpark ein vielfältiges Ökosystem.

Ein 365-Tage-Job

Auf den ersten Blick wirkt die Arbeit des jungen Schäfers idyllisch. „Ich muss jeden Tag raus, nach den Tieren sehen und mit ihnen weiterziehen. Egal, ob es 30 Grad im Schatten sind oder aus Eimern regnet, ob Weihnachten ist oder Geburtstag.“ Wenn ein Tier krank oder verletzt ist, kümmert er sich. Der Schäfer checkt täglich alle Zäune, um dem Wolf keine Chance zu bieten. Vor allem aber muss er Wasser auf die Weiden bringen, im Sommer sogar sehr viel Wasser. „Die Wiesen sind dieses Jahr nicht saftig, sondern eher Heu. Entsprechend groß ist der Durst der Tiere.” Statt einem Kubikmeter Trinkwasser bringt Jonas Scholz an trockenen Tagen bis zu drei Kubikmeter. Das heißt, bis zu drei Mal Nachschub holen. Da die dürren Weiden weniger nahrhaft sind, müssen die Schafe öfter umziehen. Das heißt, ständig neue Koppeln einrichten.

Vom Frieden grasender Schafe

Etwa 500 Schafe hat Jonas Scholz, die meisten von ihnen sind ehemalige Mutterschafe. „Solange sie noch Zähne haben, dürfen sie auf Deponien und auf wertvollen ökologischen Flächen im Naturpark Nuthe-Nieplitz grasen oder Brandschutzschneisen in Wäldern freifressen.“ Für seine Umweltarbeit bekommt der Schäfer Gelder aus verschiedenen Förderprogrammen von Brandenburg, in die auch Mittel der Europäischen Union und des Bundes fließen. Diese Gelder machen es möglich, dass es in Brandenburg über 300 Schäfer, darunter 70 hauptberufliche, mit 80.000 Schafen und Ziegen gibt. Seit 2024 ist Jonas Scholz Vorsitzender des Schafzuchtverbandes Berlin-Brandenburg e.V. Gerade macht er eine Ausbildung zum Schäfermeister. Neben der Landschaftspflege züchtet er Gotländische Pelzschafe. „Wenn ich mein Tagwerk geschafft habe und die Tiere friedlich fressen, dann bin ich zufrieden. Deshalb bin ich so gerne Schäfer.“

Modellprojekt bekommt Innovationspreis

Foto: Eduard Fischer

Der Schafzuchtverband ist Mitglied von reffiSchaf, einem Modellprojekt zur Verarbeitung und Vermarktung von Lamm- und Schaffleisch. Es wurde mit dem Brandenburger Innovationspreis 2025 ausgezeichnet.

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